Motor

Deutscher Pkw-Markt: In allen Segmenten mit Schwung

  • 14. Februar 2018, 12:25 Uhr
Bildergalerie: Deutscher Pkw-Markt: In allen Segmenten mit Schwung
Foto: Auto

.

Anzeige

Der deutsche Pkw-Markt konnte den Schwung des vergangenen Jahres beibehalten. Dabei erzielten der Gesamtmarkt im Allgemeinen und der Relevante Flottenmarkt im Speziellen neue Spitzenwerte im Januar, wobei Benziner und alternative Antriebe weiterhin kräftig zulegten. Auch der Transportermarkt setzte seinen Wachstumskurs fort.

Der deutsche Pkw-Markt startete mit einem neuen Januar-Bestwert in das Jahr 2018 und wuchs um 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ein bemerkenswerter Wert, wenn man berücksichtigt, dass beide Monate fast die gleiche Anzahl an Arbeitstagen aufweisen. Nach der von Dataforce durchgeführten arbeitstäglichen Bereinigung liegt das Plus immer noch bei 10,4 Prozent.

Nach dem Rekordjahr 2017 blieb auch der Relevante Flottenmarkt (gewerbliche Neuzulassungen ohne Fahrzeugbau, -handel und Autovermieter) weiterhin auf seinem Wachstumskurs und stieg im Januar um 9,4 Prozent an, arbeitstäglich bereinigt um 8,2 Prozent. Wie für den gesamten Markt bringt diese Entwicklung auch für das Flottensegment einen neuen Bestwert für einen ersten Monat des Jahres.

Dabei muss der Diesel weiterhin mit Rückschlägen kämpfen (- 7,3 Prozent), während Benziner-Zulassungen weiterhin kräftig steigen (+ 45,2 Prozent). Auch die alternativen Antriebe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl ihrer Zulassungen um 91,9 Prozent. Betrachtet man das absolute Volumen, nehmen alternative Antriebe zwar immer noch eine Nebenrolle beim Marktgeschehen ein, doch unter Berücksichtigung der momentanen Wachstumsraten und einem derzeitigen Marktanteil von 4,6 Prozent in Flottenzulassungen ist eine spürbare Steigerung dieser Antriebsarten in den nächsten Monaten sehr wahrscheinlich.

Auch der Privatmarkt setzte seinen schwungvollen Aufwärtstrend, unter anderem befeuert durch die Herstellerprämien, fort und wuchs im Januar nominal um 24,5 Prozent. Nach arbeitstäglicher Bereinigung bleibt immer noch ein Anstieg von 23,1 Prozent, womit nach November (+ 15,9 Prozent) und Dezember (+ 12,3 Prozent) zum dritten Mal in Folge eine bereinigte zweistellige Wachstumsrate erzielt wurde.

Bei den Sondereinflüssen lagen die Zulassungen knapp über dem Niveau des Vorjahresmonats (+ 3,6 Prozent). Dabei ließ der Fahrzeugbau weniger Pkw zu als noch im Januar 2017 (- 4,4 Prozent), während Fahrzeughandel und Autovermieter einen Zuwachs von je 6,2 Prozent verbuchten.

Die Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen und von Transporter-Modellen mit Pkw-Zulassung knüpften ebenfalls an die Performance des Vorjahres an und stiegen um 4,9 Prozent. Der Privatmarkt legte um 12,2 Prozent zu und auch der Relevante Flottenmarkt lag im Plus (+ 1,2 Prozent), womit der bisherige Januar-Spitzenwert aus dem Vorjahr knapp überboten werden konnte. Die taktischen Zulassungen der Sondereinflüsse wuchsen um 6,1 Prozent, wobei die Zulassungen des Fahrzeughandels (+ 12,9 Prozent) und der Autovermieter (+ 8,0 Prozent) stiegen, die Eigenzulassungen des Fahrzeugbaus hingegen deutlich nachgaben (- 17,0 Prozent). (ampnet/Sm)

Die News Deutscher Pkw-Markt: In allen Segmenten mit Schwung wurde von ampnet am 14.02.2018 in der Kategorie Motor mit den Stichwörtern Dataforce, deutscher Pkw-Markt, Januar, alle Segmente abgelegt.

Weitere Meldungen

Auto Guangzho 2018: VW Tayron und Tharu sind nur etwas für Chinesen

Der chinesische Markt ist für viele Autohersteller einer der wichtigsten und auch im Reich der Mitte sind SUV der letzte Schrei: Mit den Modellen Tayrfon und Tharu präsnetiert

Mehr
Porsche packt bei Baumpflanzung mit an

Artenreicher Mischwald statt Nadelwald-Monokultur: Mit Unterstützung von Porsche wird ein stark sturmgeschädigter Lärchenwald in der Gemarkung Harth nahe des Zwenkauer Sees in

Mehr
Weltgedenktag für Verkehrsopfer

Weltweit verlieren nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr etwa 1,3 Millionen Menschen ihr Leben im Straßenverkehr, 50 Millionen weitere werden verletzt. Am

Mehr

Top Meldungen

Braunkohle-Ausstieg: Baerbock will Investitionen für Strukturwandel

Berlin - Die Grünen fordern, den Strukturwandel in den Braunkohlerevieren Deutschlands mit Investitionen von jährlich mindestens 250 Millionen Euro zu fördern. Das geht aus einem

Mehr
Bofinger fordert Investitionsprogramm für Wohnungsbau

Berlin - Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung (Wirtschaftsweise), fordert ein längerfristiges Wohnungsbau- und Städteentwicklungsprogramm. "Der

Mehr
Italienische Regierung über Konjunkturrückgang in Deutschland besorgt

Im Streit um Italiens Schuldenpolitik hat Finanzminister Giovanni Tria vor möglichen Folgen einer Verlangsamung der deutschen Wirtschaft auf sein Land gewarnt. Italiens

Mehr