Technologie

Vorsicht vor der Roaming-Falle

  • 13. Juli 2017, 13:19 Uhr
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cid Groß-Gerau - Urlaubsbilder zu verschicken oder mit den Lieben zuhause zu telefonieren kann außerhalb Europas richtig teuer werden. sasint / Pixabay.com / CC0

Der Wegfall der Roaming-Gebühren ist vor allem für junge Leute ein Segen. Denn die verschicken ja gerne Dutzende Urlaubsfotos mit dem Smartphone. Doch Vorsicht: Außerhalb Europas kann es dagegen richtig teuer werden für Reisende, die im voreingestellten Tarif bleiben.

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Der Wegfall der Roaming-Gebühren ist vor allem für junge Leute ein Segen. Denn die verschicken ja gerne Dutzende Urlaubsfotos mit dem Smartphone. Doch Vorsicht: Außerhalb Europas kann es dagegen richtig teuer werden für Reisende, die im voreingestellten Tarif bleiben. Dies zeigt die Analyse der Tarifexperten von Verivox für die beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen.

Wer zum Beispiel in der Türkei ohne zusätzliches Datenpaket einfach lossurft, zahlt für 1 Megabyte (MB) bis zu 12 Euro, in Thailand sind es sogar 19 Euro. 1 MB kann bereits mit dem Versand eines einzigen Fotos überschritten sein. "Verbraucher können mit speziellen Optionen fürs Ausland erheblich sparen," sagt Christian Schiele, Bereichsleiter Telekommunikation bei Verivox. "Diese Pakete können beim Anbieter für die Zeit des Urlaubs zusätzlich zum Inlandstarif gebucht werden." So gibt es etwa Wochenpakete mit 150 MB für 14,95 Euro (Telekom) oder ein Tagespaket mit 6 MB für 1,99 Euro (O2).

Verivox hat anhand eines Musterprofils berechnet, welche Roamingkosten jeweils im voreingestellten Tarif und in der zubuchbaren Auslandsoption anfallen. Der Musterreisende ist 14 Tage in den Ferien und will sich nicht einschränken. Er tätigt zehn Anrufe zu zwei Minuten und wird zehn Mal angerufen. Außerdem überträgt er insgesamt 500 Megabyte Daten. Ausgewertet wurden die Kosten für die Top-5 Reiseziele Türkei, USA, Thailand, Ägypten und die Dominikanische Republik.

Das Fazit: Reisende mit diesem Profil würden ohne speziellen Auslandstarif laut Verivox-Preisliste theoretisch 5.000 bis 9.700 Euro bezahlen - sofern kein Kostendeckel greift. Die Preisdifferenz zwischen Standardtarif und Auslandsoption ist enorm: Bis zu 150-mal mehr werden fällig. Auch unter den Anbietern gibt es Unterschiede. Vodafone liefert unterm Strich die günstigsten Auslandstarife, O2 zeigt sich dagegen beim Standardtarif am verbraucherfreundlichsten. Und die Deutsche Telekom bietet ihre Auslandsoption nur fürs Surfen - nicht aber fürs Telefonieren. Die Telefonkosten wurden hier zusätzlich eingerechnet.

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Die News Vorsicht vor der Roaming-Falle wurde von Ralf Loweg/cid am 13.07.2017 in der Kategorie Technologie mit den Stichwörtern Verbraucher , Telekommunikation, Ratgeber abgelegt.

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