Die durchschnittliche Lösegeldforderung bei einem Ransomware-Angriff liegt laut einer aktuellen Umfrage bei 3.700 Euro. Die mit einem Angriff der "Erpresser-Trojaner" verbundenen Kosten sind aber wesentlich höher. So kostet laut Ransomware-Report ein Angriff im Durchschnitt 40.500 Euro.
Mit 55 Prozent teilten etwas mehr als die Hälfte der Befragten mit, dass ihre Kunden im ersten Halbjahr 2018 eine Ransom-Attacke hinnehmen mussten. 35 Prozent der Umfrageteilnehmer sagen, dass ihre Kunden sogar mehrfach an einem Tag angegriffen werden. Für 92 Prozent der Dienstleister ist absehbar, dass die Anzahl der Attacken gleich hoch bleibt oder sogar steigen wird.
85 Prozent der Ransomware-Opfer hatten eine Antiviren-Lösung im Einsatz. 65 Prozent hatten einen Spam-Filter in Betrieb. 29 Prozent gaben an, dass die Opfer Pop-up-Blocker im Einsatz hatten.
In Europa gibt es offenbar besonders viele Ransomware-Angriffe. So gaben 84 Prozent der Befragten an, dass es im Zeitraum zwischen April 2016 und April 2018 Ransomware-Attacken gegen ihre Kunden gab - der im weltweiten Vergleich höchste Wert. Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass die Angriffe auf MacOS und iOS-Rechner derzeit im Jahresvergleich stark ansteigen - um den Faktor fünf. Bedenklich ist darüber hinaus, dass weltweit nicht einmal jede vierte Attacke (24 Prozent) bei den zuständigen Behörden angezeigt wird.
Technologie
So viel Lösegeld erbeuten "Erpresser-Trojaner"
- Ralf Loweg/cid - 16. November 2018, 16:45 Uhr
Die durchschnittliche Lösegeldforderung bei einem Ransomware-Angriff liegt laut einer aktuellen Umfrage bei 3.700 Euro. Die mit einem Angriff der 'Erpresser-Trojaner' verbundenen Kosten sind aber wesentlich höher.
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