Finanzen

Konten, Anlagen und Kredite – man sollte stehts den Überblick behalten

  • 2. November 2018
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Die Finanzwelt ist kompliziert. Das Zahlen Jonglieren fällt den meisten Menschen schwer. Mit ein wenig Motivation und dem Mut sich in die wichtigsten Konzepte einzuarbeiten, kann jeder seine Finanzen selbst in die Hand nehmen und muss nicht allein auf den Bankberater vertrauen. Im Internet findet man viele Hilfestellungen zu Finanzthemen. Neben Erklärungen und praktischen Beispielen helfen Onlineseiten wie finanzfluss.de auch mit anschaulichen Videos bei diversen Finanzfragen weiter. Hier gibt es einen kleinen Einblick in Konten und Kredite.

Die Grundlage des bargeldlosen Zahlens
Girokonten kennt fast jeder. Sie haben sich schon lange in unseren Alltag integriert. Ohne das Konto würden die einfachsten Dinge, wie die Zahlung des Gehalts, die Abbuchung der Miete oder das Onlineshopping erst gar nicht funktionieren. Grund dafür sind bargeldlose Transaktionen. Mithilfe eines Girokontos verwaltet man seine Einnahmen und Ausgaben. Diese lassen sich transparent darstellen und verwalten. Überweisungen, die früher noch per Hand ausgefüllt werden mussten, werden nun digital eingereicht, verarbeitet und die Transaktion ausgeführt. Innerhalb Europas hat jedes Konto eine sogenannte IBAN (International Bank Account Number) und einen BIC (Bank Identifier Code), die das Konto identifiziert und damit handlungsfähig macht. Diese Daten werden für eine Buchung benötigt. Es gibt viele verschiedenen Varianten von Konten. Dabei kommt es auf den jeweiligen Verwendungszweck an, für welchen das Konto genutzt werden soll. Hier ein Überblick über mögliche Konten:

  1. Gehalts- oder Privatkonto
  2. Gemeinschaftskonto
  3. Jugend- oder Schülerkonto
  4. Studentenkonto
  5. Pensionskonto

Kredite: Eine Geldanleihe auf Zeit
Wenn kurzfristig eine bestimmte Menge Geld gebraucht wird, sind Kredite eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen. Auf eine festgelegte Zeit wird dem Geldempfänger (Schuldner) ein ausgehandelter Betrag geliehen. Dieser Betrag stellt meistens eine Bank (Gläubiger) zur Verfügung. Der Schuldner muss das Geld, nach Ablauf der verhandelten Zeit, wieder zurückzahlen. Das geschieht zumeist in Raten, kann aber auch als Gesamtsumme zurückgebucht werden. Zusätzlich zum geliehenen Betrag werden Zinsen erhoben, die prozentual vom Gesamtbetrag und im Bezug auf die Laufzeit berechnet werden. Die Zinssumme bleibt dem Gläubiger nach Ablauf des Kredits als Gewinn übrig. Falls der Schuldner zahlungsunfähig werden sollte, dient dem Gläubiger die bisher gezahlte Zinssumme als eine sogenannte Risikoprämie. Das System ist für Kreditnehmer interessant, die kurzfristig Kapital benötigen und es nach kürzerer Zeit wieder zurückzahlen können. Für Kreditgeber hingegen ist es ein Risikogeschäft, das aber als Geldanlage gesehen werden kann. Auch Kredite gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Hier eine Auswahl:

  1. Dispokredit
  2. Ratenkredit
  3. Studentenkredit
  4. Onlinekredit
  5. Beamtenkredit

Eine besondere Form des Kredits: Der P2P-Kredit
Die Abkürzung P2P steht für peer-to-peer. Dieser Begriff wird immer dann eingesetzt, wenn ein Austausch zwischen zwei gleichen Parteien vollzogen wird. Der Begriff ist zum Beispiel auch in der IT-Branche zu finden. Im Finanzwesen hingegen bezieht er sich auf ein Geschäft zwischen zwei Privatpersonen. Der P2P-Kredit, auch P2P-Lending genannt, ist also ein Kredit von einer Privatperson an eine andere. Der Vorteil dieser Kreditform liegt bei den Investoren, denn somit können auch Menschen mit Eigenkapital Anleihen vergeben und durch die Zinsen Geld verdienen.

Die Finanzwelt ist schnelllebig und meist mit einem gewissen Risiko verbunden. Sie sollten immer den Überblick über die Ihre Finanzen und die verschiedenen Anlage- und Kreditmöglichkeiten behalten.

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