Trojaner kennt man eigentlich aus der griechischen Mythologie. Doch inzwischen sind sie in der Neuzeit angekommen. Cyber-Kriminelle missbrauchen sie für illegale Zwecke. Und die Angst der Unternehmen, Opfer eines Erpressungs-Trojaners zu werden, ist groß. Gleich 64 Prozent der befragten Unternehmen einer Netscout-Studie geben an, dass sie die Attacken aktuell fürchten. Im Visier der Cyber-Kriminellen stehen kundenzentrierte Anwendungen und Dienste sowie IT-Infrastrukturen.
Mit der Vernetzung durch Digitalisierung steigt gleichzeitig das Risiko, einem Sicherheitsvorfall zum Opfer zu fallen. Die aktuelle IDC-Studie zur IT-Security in Deutschland ergibt, dass 67 Prozent der Unternehmen in Deutschland in den vergangenen 24 Monaten erfolgreich attackiert wurden.
"Firewalls, IDS und IPS stellen meist die erste Verteidigungslinie eines Unternehmens gegen Cyber-Angriffe aus dem Internet dar, um sich etwa vor Industriespionage, Erpressung und Sabotage zu schützen", erläutert Guide Schaffner von Netscout Arbor. "Doch gegen Angriffe, die darauf abzielen, Internetdienste zu blockieren oder zum Ausfall zu bringen, helfen sie kaum."
Jede dritte Attacke wird von den befragten Unternehmen, Organisationen und Behörden als reiner Vandalismus eingestuft. Weitere Motive waren in 34 Prozent der Fälle politisch und ideologisch, 33 Prozent der Angriffe waren Erpressungsversuche. Jeder vierte Angriff erfolgte, um einen Datendiebstahl zu tarnen, jede sechste Attacke, um einen Wettbewerber zu schädigen.
Technologie
Die Angst vor Trojanern
- Ralf Loweg/cid - 24. Juli 2018, 09:27 Uhr
Trojaner kennt man eigentlich aus der griechischen Mythologie. Doch inzwischen sind sie in der Neuzeit angekommen. Cyber-Kriminelle missbrauchen sie für illegale Zwecke. Und die Angst der Unternehmen, Opfer eines Erpressungs-Trojaners zu werden, ist groß.
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