Motor

Neuzulassungen im April: US-Markt für Pkw im Rückwärtsgang

  • 18. Mai 2018, 10:29 Uhr
Bild vergrößern: Neuzulassungen im April: US-Markt für Pkw im Rückwärtsgang

.

Anzeige

Die internationalen Automobilmärkte haben im April größtenteils für gute Nachrichten gesorgt. Europa legte um knapp zehn Prozent zu. Die Schwellenländer China, Brasilien und Russland meldeten jeweils zweistellige Wachstumsraten. Der indische und japanische Pkw-Markt wuchsen einstellig. Lediglich in den USA ging das Marktvolumen etwas zurück.


Der europäische Pkw-Markt (EU28+EFTA) verbuchte im April bei zwei zusätzlichen Arbeitstagen gegenüber dem Vorjahresmonat einen kräftigen Zuwachs. Das Neuzulassungsvolumen stieg um knapp 10 Prozent auf 1,3 Mio. Fahrzeuge. Insbesondere die fünf großen Einzelmärkte überzeugten. Spanien (+12 Prozent) und Großbritannien (+10 Prozent) legten zweistellig zu. Frankreich (+9 Prozent), Deutschland (+8 Prozent) und Italien (+6 Prozent) wuchsen mit einstelliger Rate. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres wurden in Europa insgesamt 5,6 Mio. Pkw neu zugelassen, ein Zuwachs von 3 Prozent.

Das Volumen des US-Light-Vehicle-Marktes ist im April zurückgegangen. Mit 1,3 Mio. Light Vehicles wurde das Vorjahresniveau um 5 Prozent unterschritten. Allerdings hatte der April in den USA zwei Verkaufstage weniger, verglichen mit dem Vorjahresmonat. Entgegen der Bewegung des Gesamtmarktes wuchs das Light-Truck-Segment um 5 Prozent, der Absatz von Pkw sank hingegen um 21 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Markt mit 5,4 Mio. verkauften Light Vehicles auf Vorjahresniveau.

In China wuchs der Pkw-Absatz im abgelaufenen Monat deutlich. Es wurden 1,88 Mio. Neufahrzeuge verkauft. Das ist ein Plus von 13 Prozent. Von Januar bis April erreichte der chinesische Pkw-Markt ein Wachstum von 6 Prozent (7,87 Mio. verkaufte Neuwagen).

Für den indischen Pkw-Markt war der April ein erfolgreicher Monat. Das Absatzvolumen wuchs um 7 Prozent auf 298 500 Pkw. In den ersten vier Monaten wurden insgesamt 1,2 Mio. Fahrzeuge abgesetzt - 7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Markt legt seit rund drei Jahren kontinuierlich zu.

Auch das japanische Neuwagengeschäft lieferte im April positive Zahlen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurden 3 Prozent mehr Pkw verkauft (305 000 Fahrzeuge). Im Jahresverlauf liegt der Markt leicht im Minus. Bis April wurden 1,6 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen, 2 Prozent weniger als im Vorjahr.

In Russland sind seit März 2017 durchgehend Zuwächse auf dem Pkw-Markt zu beobachten. Dieser Trend bestätigte sich auch im April 2018: Der Markt legte um 18 Prozent zu. Es wurden 152 400 Neuwagen verkauft. Im laufenden Jahr wurden 545 300 Fahrzeuge abgesetzt, 21 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der brasilianische Light-Vehicle-Markt hat seinen Erholungskurs im April mit großer Dynamik fortgesetzt. Insgesamt wurden 210 300 neue Light Vehicles registriert. Das entspricht einem Zuwachs von starken 38 Prozent. Der Blick auf die ersten vier Monate des Jahres fällt ebenfalls positiv aus: 738 500 Neuwagen bedeuten ein Plus von 20 Prozent. (ampnet/Sm)

ANZEIGE

Die News Neuzulassungen im April: US-Markt für Pkw im Rückwärtsgang wurde von ampnet am 18.05.2018 in der Kategorie Motor mit den Stichwörtern Neuzulasungen, April 2018, international abgelegt.

Weitere Meldungen

Stauprognose: Hohes Verkehrsaufkommen zum Monatsende

Bundesweit erwartet der Auto Club Europa (ACE) für das letzte Oktoberwochenende (26. - 28.10.2018) noch einmal ein relativ hohes Verkehrsaufkommen. Bayern und Baden-Württemberg

Mehr
Vier Winterräder bei Opel zum Preis von drei

,,Von O bis O", von Oktober bis Ostern - so lautet die Faustregel für das Fahren mit Winterreifen. Opel bietet aktuell seinen Kunden vier Winter-Kompletträder zum Preis von drei

Mehr
Porsche legt Grundstein für Experience Center auf dem Hockenheimring

Porsche hat heute den Grundstein für sein siebtes Experience Center gelegt: Es entsteht direkt auf dem Hockenheimring innerhalb der Grand-Prix-Strecke. Die Eröffnung ist für das

Mehr

Top Meldungen

Schneller Kohleausstieg gefährdet laut IW-Studie 72.000 Jobs

Köln - Ein schneller Ausstieg aus der Braunkohle mit einer raschen Abschaltung von Kraftwerken gefährdet bis 2030 bis zu 72.000 Arbeitsplätze und verursacht zudem im Zeitraum von

Mehr
Industrie- und Handelskammern warnen: Übereilter Kohleausstieg schadet der Region

Berlin - Die Industrie- und Handelskammern im Rheinischen Revier warnen in ihrem "Rheinischen Appell" vor einem übereilten Kohleausstieg. Das Schreiben der Kammern Mittlerer

Mehr
Lambsdorff begrüßt Investorenkonferenz-Boykott in Saudi-Arabien durch Siemens-Chef

Berlin - Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff begrüßt das Fernbleiben von Politikern und Wirtschaftsvertretern bei der Investorenkonferenz in Saudi-Arabien am

Mehr