Lifestyle

Rote Karte für Arzneimittelfälscher

  • 9. Februar 2018, 11:01 Uhr
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wid Groß-Gerau - Dank des Fälschungsschutzsystems securPharm sollen gefälschte Arzneimittel in den Apotheken zweifelsfrei identifiziert werden. ABDA

Gefälschte Arzneimittel sind ein Milliardengeschäft. Mit allen Mitteln versuchen Kriminelle, sie in die legale Lieferkette vom Hersteller über den Großhandel bis hin zur Apotheke einzuschleusen. Beim Kampf gegen diese Aktivitäten rückt ein wichtiger Stichtag näher: Der 1. April 2018 ist ein weiterer Meilenstein für die Einrichtung des Fälschungsschutzsystems securPharm.

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Gefälschte Arzneimittel sind ein Milliardengeschäft. Mit allen Mitteln versuchen Kriminelle, sie in die legale Lieferkette vom Hersteller über den Großhandel bis hin zur Apotheke einzuschleusen. Beim Kampf gegen diese Aktivitäten rückt ein wichtiger Stichtag näher: Der 1. April 2018 ist ein weiterer Meilenstein für die Einrichtung des Fälschungsschutzsystems securPharm.

Ab diesem Tag können nämlich alle Apotheken ihren Zugang zum securPharm-System beantragen. Dazu müssen sie sich bei der Netzgesellschaft Deutscher Apotheker (NGDA) mithilfe des N-Ident-Verfahrens legitimieren lassen. Sie erhalten dann ihr elektronisches Zertifikat, die Grundvoraussetzung für die Anbindung, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) exakt ein Jahr vor dem nächsten Stichtag: Ab 9. Februar dürfen nur noch rezeptpflichtige Arzneimittel in Verkehr gebracht werden, die eine Echtheitsprüfung mit zwei Sicherheitsmerkmalen - Erstöffnungsverschluss und DataMatrix-Code - erfolgreich bestanden haben. Bundesweit haben laut ABDA seit 2013 schon fast 400 Apotheken erfolgreich am Testbetrieb von securPharm teilgenommen.

Die News Rote Karte für Arzneimittelfälscher wurde von Rudolf Huber/wid am 09.02.2018 in der Kategorie Lifestyle mit den Stichwörtern Einzelhandel, Handel, Recht, Verbraucher abgelegt.

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