Ransomware ist offenbar als Bedrohung weniger bekannt, als häufig vermutet. Vielen Nutzern ist die Erpressungsmasche nach wie vor kein Begriff. Die gängigste Art der Erpressungs-Software verschlüsselt die Daten des Benutzers und zeigt dann nur noch eine Zahlungsaufforderung an. Manchmal ist die Forderung auch als Botschaft einer offiziellen Behörde getarnt. Gerade Nutzer, denen das Vorgehen unbekannt ist, fallen darauf herein. Entweder, sie glauben der gefälschten Botschaft (siehe Bundestrojaner) oder sie sehen keinen anderen Ausweg, wieder den Zugriff auf ihre Daten zurück zu gewinnen. Ob das nach der Zahlung der geforderten Summe geschieht, ist höchst zweifelhaft.
"Wer sich im Internet bewegt, der muss sich auch über mögliche Bedrohungen informieren. Schon mit wenigen Maßnahmen kann man sich schützen oder Schaden minimieren", sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom. Laut dem Verband wissen gerade vier von zehn Nutzern über Erpressung durch Schadprogramme Bescheid und ergreift aktive Schutzmaßnahmen. Die gängigsten Schritte sind: Firewall, Virenschutzprogramm und Sicherungen der Daten.
Da oft die Entschlüsselung von Daten, die als Geisel genommen wurden, nie garantiert ist, raten Experten davon ab, auf die Forderungen einzugehen. Geschädigte sollten sich an die Behörden zu wenden. Hierfür gibt es bei den Landeskriminalämtern eine Zentrale Ansprechstelle Cyberkriminalität (ZAC).
Technologie
Ransomware: Schlecht bekannte Bedrohung
- Steve Schmit/cid - 6. Dezember 2017, 17:21 Uhr
Ransomware ist offenbar als Bedrohung weniger bekannt, als häufig vermutet. Vielen Nutzern ist die Erpressungsmasche nach wie vor kein Begriff.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung hat ausweichend auf Fragen nach einer möglichen KI-Nutzung in den Reden von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagiert. Auf
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Im Bundestag sind im vergangenen Jahr mehr Petitionen eingegangen als im Vorjahr. Insgesamt habe man 12.399 Petitionen erhalten, nach 9.260
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundesdigitalministerium dringt auf einen besseren und einheitlicheren Schutz der Regierungskommunikation vor Spionage- und Cyberangriffen.
MehrTop Meldungen
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Tankstellenverband zeigt sich vom Aus des Tankrabatts nicht überrascht und rechnet mittelfristig mit einem Spritpreis von zwei Euro.
MehrDer britische Bekleidungskonzern Frasers will den Aktionären des deutschen Herstellers Hugo Boss nach eigenen Angaben fast zwei Milliarden Euro für den Erwerb noch ausstehender
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Mineralölverband Fuels und Energie hat zugesichert, die Steuersenkung auf Benzin und Diesel bis zum Ende der Laufzeit Ende Juni
Mehr














