Finanzen

Banken planen halbe Milliarde für Cum/Cum-Strafzahlungen ein

  • 21. November 2017, 23:00 Uhr
Bild vergrößern: Banken planen halbe Milliarde für Cum/Cum-Strafzahlungen ein
Büro-Hochhaus
dts

.

Anzeige

Frankfurt/Main - Im größten Steuerskandal der deutschen Geschichte rechnen die Banken mit mehr als einer halben Milliarde an Straf- und Steuernachzahlungen. Das erklärten Bundesfinanzministerium und Bankenaufsicht BaFin auf Grünen-Anfrage.

Wegen Beteiligung an "Cum/Cum"-Geschäften (komplizierten Steuertricks mit Aktien), hätten 77 deutsche Banken 534,6 Millionen Euro an Rücklagen gebildet. Seit 2005 soll dem Staat aber durch solche und ähnliche Tricks ein zweistelliger Milliardenbetrag an Steuern entgangen sein. Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick spricht deshalb von einer vergleichsweise "geringen Summe" an Rücklagen : "Das zeigt, dass die Banken geschont werden und das verlorene Geld höchstens in sehr kleinem Umfang zurückgeholt werden soll", sagte Schick der "Bild" (Mittwochausgabe).

Die News Banken planen halbe Milliarde für Cum/Cum-Strafzahlungen ein wurde von dts am 21.11.2017 in der Kategorie Finanzen mit den Stichwörtern Finanzen, Deutschland, Finanzindustrie abgelegt.

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

Weitere Meldungen

Chef der R+V-Versicherung gegen neue Große Koalition

Wiesbaden - Der Vorstandschef der genossenschaftlichen R+V Versicherung, Norbert Rollinger, ist auf deutliche Distanz zu den Plänen für eine neue Große Koalition gegangen. "Wir

Mehr
Versicherer: Keine Hoffnung mehr auf Infrastrukturprojekte

Berlin - Die Hoffnung der Versicherer, sich an Infrastrukturprojekten in Deutschland zu beteiligen, haben sich weitgehend zerschlagen. "Wenn ich die politische Landschaft richtig

Mehr
Weiter Kritik an Facebook trotz Steuer-Entgegenkommen

Hamburg - Die Steuerspar-Praktiken von Facebook stehen weiter in der Kritik, obwohl der Konzern seine europäischen Werbeeinnahmen künftig verstärkt dort versteuern will, wo das

Mehr

Top Meldungen

Studie: Weibliche Vorstände verdienen weniger als Männer

Berlin - In den Vorständen und Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen in Deutschland klafft eine Gehaltslücke zwischen Mann und Frau. Dies ist das zentrale Ergebnis einer

Mehr
BER-Aufsichtsratschef: Neuer Starttermin kann gehalten werden

Berlin - Der Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB), Rainer Bretschneider, geht davon aus, dass der neue Starttermin für den Flughafen BER im Herbst

Mehr
Berliner Bischof Dröge kritisiert Abbaupläne von Siemens und General Electric

Der Bischof der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hat die Konzerne Siemens und General Electric aufgerufen, bei ihren Sparplänen

Mehr