Motor

Suzuki Swift - Gewicht runter, Fahrspaß rauf

  • Wolfgang Schäffer veröffentlicht am 20. März 2017, 16:56 Uhr
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Suzuki schickt den Swift in die nächste Runde Foto: Suzuki

Suzuki bringt im Frühjahr die dritte Generation des Swift auf den Markt. Der Kleinwagen hat ein intensives Fitness-Programm absolviert, das man sehen und spüren kann.

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Deutlich leichter, schärfer gezeichnet und mit neuem Sparmotor kommt die dritte Generation des Suzuki Swift im Mai in Deutschland auf den Markt. Die Preise für den Fünftürer dürften wie bisher bei rund 14.500 Euro liegen.
 
Trotz einer leicht geschrumpften Karosserie steht der neue Swift satter und knackiger als sein Vorgänger auf der Straße. Dafür sorgen unter anderem die kürzeren Karosserieüberhänge bei einem zugleich um 2 Zentimeter auf 2,45 Meter verlängertem Radstand.
 
Das sieht nicht nur besser aus, es sorgt auch für mehr Platz innen. Der Kofferraum des Swift wächst um 25 auf 265 Liter. Bei umgeklappter Rückbank passen 947 Liter hinein. Auch der Fahrgastraum wirkt großzügiger und geräumiger. Vorn ist die Kopffreiheit gleichgeblieben, hinten sogar um 2,3 Zentimeter gewachsen ist. Zugelegt haben auch Schulter- und Beinfreiheit im Fond.
 
Vor dem Fahrer liegt ein aufgeräumter Armaturenträger, in dem die Mittelkonsole leicht zum Fahrer orientiert ist. Die Materialien hinterlassen einen wertigen Eindruck. Je nach Ausstattung bietet die Instrumententafel ein ein- oder mehrfarbiges 4,2-Zoll-Multifunktionsdisplay.Auf Wunsch gibt es ein Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Einbindung.
 
Dank der Gewichtsabnahme um 120 auf 840 Kilogramm haben die Motoren ein leichteres Spiel. Wie bisher gibt es einen 1,2-Liter-Vierzylinder mit 66 kW/90 PS, wahlweise mit Front- oder Allradantrieb. Neu im Swift ist ein Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 82 kW/112 PS. In Kombination mit dem manuellen Fünfgang-Getriebe kann der Kleinwagen in 10,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h sprinten und bis zu 195 km/h schnell werden. Neben der Standardversion, die 4,6 Liter verbraucht, gibt es noch eine Mild-Hybrid-Variante des Dreizylinders, die sich mit 4,3 Litern bescheidet.
 
Neben dem flotten Antrieb bietet der Swift auch ein spaßbetontes Fahrwerk. Federung und Dämpfung sind so straff ausgelegt, dass es bei zügigem Tempo spurtreu um die Ecken geht. Die direkte Lenkung vermittelt dabei das Gefühl, den Wagen -Wendekreis 9,6 Meter -jederzeit sicher im Griff zu haben. Zugleich werden Unebenheiten gut kaschiert.

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