Dass ausreichend Bewegung dem Körper guttut, ist fast schon eine Binsenweisheit. Dass sie aber das Krebs-Risiko senkt, dürfte für viele Menschen neu sein, ist aber erwiesen. Daher legt die Deutsche Krebshilfe zu diesem wichtigen Thema - jährlich erkranken rund 60.000 Deutsche an einem bösartigen Tumor des Darms - nun den kostenlosen Präventions-Ratgeber "Schritt für Schritt. Mehr Bewegung - Weniger Krebsrisiko" auf (Infomaterial unter www.krebshilfe.de/informieren).
Es muss aber nicht immer das bei Vielen unbeliebte Joggen, Radfahren oder gar Zirkeltraining im Fitness-Studio sein. "Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise Wandern oder Radfahren. Aber auch Gartenarbeit ist gesund, hält fit und reduziert das Darmkrebs-Risiko", sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Und nicht nur bei Darmkrebs hilft der Trimm-dich-Gedanke, denn ein hoher Körperfettanteil erhöht das Risiko für mindestens 13 Krebsarten - und in Deutschland hat heute fast jeder Zweite zu viele Kilos auf den Hüften.
Das Risiko für eine Dickdarmkrebs-Erkrankung sinkt laut der Deutschen Krebshilfe bei regelmäßiger körperlicher Aktivität um 20 bis 30 Prozent. Die Experten raten deshalb dazu, sich täglich mindestens 30 Minuten moderat zu bewegen und dabei etwas ins Schwitzen zu kommen. Kinder und Jugendliche sollten täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv sein. Das aktiviert außerdem den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem und unterstützt Vorgänge, durch die der Körper Schäden am Erbgut selbst reparieren kann. Darüber hinaus hemmen Bewegung und Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtern die Gewichtskontrolle.
Gesundheit
Gartenarbeit senkt das Darmkrebs-Risiko
- Thomas Schneider/mp - 23. Februar 2017, 18:07 Uhr
Dass ausreichend Bewegung dem Körper guttut, ist fast schon eine Binsenweisheit. Dass sie aber das Krebs-Risiko senkt, dürfte für viele Menschen neu sein, ist aber erwiesen. Daher legt die Deutsche Krebshilfe zu diesem wichtigen Thema nun den kostenlosen Präventions-Ratgeber 'Schritt für Schritt. Mehr Bewegung - Weniger Krebsrisiko' auf.
Weitere Meldungen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat zwei weitere Regionen zu FSME-Risikogebieten erklärt. Dabei handelt es sich um den Landkreis Nordsachsen in Sachsen und den Stadtkreis Halle in
MehrMit steigenden Temperaturen verschärft sich die Pollenbelastung in Deutschland. In den kommenden Tage stehe auch in der gesamten Nordhälfte die Hauptblüte der Hasel bevor,
MehrSeinetwegen gab es Mitte Januar die erste medizinische Evakuierungsaktion in der Geschichte der Internationalen Raumstation - nun geht es dem US-Astronauten Mike Fincke wieder
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat die Kosten für die Sanierung des Amtssitzes von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisiert. Die
MehrKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der Klage des Vereins Wettbewerbszentrale gegen DM hat der Vorsitzende der Geschäftsführung des Drogerieunternehmens, Christoph
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Verständigung von Union und SPD auf die Grundzüge eines neuen Heizungsgesetzes kritisiert der SPD-Nachwuchs fehlende Leitplanken zum
Mehr














