Pressetexte

Gewerbe-Immobilien: steigende Preise, sinkende Rendite

  • pr-gateway de veröffentlicht am 16. November 2016, 12:31 Uhr

.

Anzeige

In den ersten neun Monaten dieses Jahres ist das Transaktionsvolumen bei Gewerbe-Immobilien gegenüber dem Vorjahr europaweit um fast ein Drittel zurückgegangen. In London, wo sich viele Banken und Unternehmen nach der Brexit-Entscheidung abwartend verhalten, ist das Transaktionsvolumen sogar um 44 Prozent gefallen. Unternehmen zeigten sich zurückhaltend bei der Verlängerung von Mietverträgen. Das hat Johannes Waßmann von der GLL Real Estate Partners GmbH bei einer Veranstaltung des Frankfurter Immobilien- und Beratungsunternehmen ImmoConcept berichtet. Die GLL Real Estate betreut weltweit Büro- und Handelsimmobilien im Wert von mehr als fünf Milliarden Euro, bis vor kurzem auch den Messeturm in Frankfurt.

"Der Brexit birgt aber nicht nur Gefahren", betonte Waßmann. "Etablierte Bürostandorte wie Paris, Dublin, Amsterdam und Frankfurt könnten in naher Zukunft von der richtungsweisenden Entscheidung profitieren." Manche Londoner Bank erwäge zumindest die Verlagerung von Arbeitsplätze in andere Finanzzentren Europas.

Das mache sich auch bei den A-Städten in Deutschland bemerkbar. Sie erfreuten sich derzeit einer ungebrochen hohen Nachfrage von Mietern und Investoren. In Berlin und München seien die Leerstände bei Gewerbe-Immobilien auf rund vier Prozent gesunken. "Mancherorts haben Mieter gar das Problem große zusammenhängende Büroflächen zu finden und müssen sich gedulden bis Flächen frei werden", so Waßmann.

Das treibe die Preise für Büro- und Einzelhandels-Immobilien an den Investment-Märkten auf "schwindelerregende Höchstwerte". In Berlin seien die Kosten für erstklassige Büroimmobilien im vergangenen Jahr um 34 Prozent auf bis zu 9.200 Euro pro Quadratmeter gestiegen und die Anfangsrenditen für Anleger auf 3,5 Prozent gesunken. "Anleger müssen heute mehr denn je Lage, Konzeption und Mieterbesatz der Immobilie verstehen, um möglichen Wertverlusten vorzubeugen. Sollten die Immobilienmärkte eines Tages doch mal eine Verschnaufpause einlegen, ist die Fallhöhe hoch", warnt Waßmann.

Pressekontakt
ImmoConcept GmbH / Claudius Kroker · Text & Medien
Bernd Lorenz
Grüneburgweg 9
60322 Frankfurt
(069) 9798830
immoconcept@ck-bonn.de
http://www.immoconcept.eu

Pressetexte einstellen

Das Netzwerk PR-Gateway sorgt für optimale Reichweite und Relevanz. Eine Auswahl von über 250 kostenlosen Presseportalen, Special Interest und Regionalportalen sowie Social Media und Dokumenten-Portalen steht Ihnen für die Veröffendlichung bereit. Sie möchten ein besseres Ergebnis für Ihre Pressemitteilungen und Unternehmensinformationen? Dann melden Sie sich jetzt an und veröffentlichen sofort Ihre Pressemitteilung für nur 39,95 €.

Wir verbreiten Ihre Pressemeldungen

Weitere Meldungen

Die neue iPhone-Generation steht vor dem Verkaufsstart

In den vergangenen Wochen tauchten immer wieder Leaks und Gerüchte um das 10-Jahres-Jubiläums-iPhone auf. Das begann bereits vor einem halben Jahr. Seit dem 12. September wissen

Mehr
Facebook-Live: Balea lässt seine Fans neue Pflegeprodukte kreieren

Stuttgart, 21. September 2017: Gestern ist der Startschuss für den Balea Wahltag gefallen: Dabei ging es nicht um

Mehr
Funkelnde Pracht: Edler Glaskamin strahlt mit den Sternen um die Wette

Ein Abend vor dem knisternden Kaminfeuer ist für viele das Höchste der Gefühle. Wenn nur das ewige Holznachlegen nicht wäre. Ganz anders beim Glaskamin TOWER aus der Design-Serie

Mehr

Top Meldungen

Barley wirft Merkel Kehrtwende bei der Lohngerechtigkeit vor

Berlin - Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, kurz vor der Wahl eine Kehrtwende bei der Lohngerechtigkeit zu

Mehr
WTO hebt Ausblick für Welthandel deutlich an

Die Welthandelsorganisation (WTO) erwartet, dass der weltweite Handel in diesem Jahr kräftig an Fahrt aufnimmt. In Asien und Nordamerika sei 2017 mit einer steigenden Nachfrage

Mehr
DGB will mehr Mindestlohn-Kontrolleure

Berlin - Die Gewerkschaften fordern mehr Planstellen bei der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" (FKS), um die Einhaltung des Mindestlohns stärker zu überprüfen. "Dass allein in den

Mehr