Sport

Gewinne bei Sportwetten: Infos zur Versteuerung

  • - 28. April 2014

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Sportwetten sind beliebter denn je. Bekannte Online-Anbieter wie Digibet weiten ihr Sortiment kontinuierlich aus, für einzelne Spieler bedeutet das weitere Gewinnchancen. Doch was sagt eigentlich das Finanzamt dazu?

Grundsätzlich: Wettgewinne sind steuerfrei

Sportwetten bei Anbietern wie https://www.digibet.com/ machen Spaß und garantieren zusätzlich Spannung. Die wichtigste Motivation ist jedoch das Geld. Kleine Gewinne sind gut für die Moral und ermuntern zum Weiterspielen, große Gewinne können die Erfüllung eines Traums bedeuten. Immerhin: Selbst große Gewinne müssen nicht versteuert werden. Doch das gilt nicht ohne Ausnahmen. Ein Blick aufs Detail zeigt die Grenzen zwischen steuerpflichtigen und steuerfreien Gewinnen.

Wichtiger Unterschied: Gelegenheitsspieler oder Profi?

Wer einmalig einen großen Gewinn verbucht, muss keine Steuern dafür zahlen. Wer allerdings regelmäßig spielt und damit mehr als die Hälfte seines Jahreseinkommens erwirtschaftet, muss die Gewinne versteuern. Das Finanzamt unterscheidet also zwischen Hobby- und Profi-Wettern. Zu beachten ist, dass etwaige Zinsgewinne (o.Ä.) von hohen Wetteinkünften unter die Kapitalertragssteuer fallen. Für Hobby-Wetter mit glücklichem Händchen bedeutet das, dass die Gewinne zunächst nicht versteuert werden müssen; die Gewinne aus den Gewinnen allerdings schon.

Neues Gesetz sorgt für Veränderungen

Dennoch hat sich der Wettmarkt seit Juli 2012 verändert. Grund dafür ist das damals in Kraft getretene Gesetz zur Besteuerung von Sportwetten. Laut diesem müssen 5 Prozent aller Einsätze versteuert werden, es gilt allerdings nur für Wettanbieter. Das ist zunächst gut für die Spieler, da sie weiterhin grundsätzlich steuerfrei sind, doch je nach Anbieter wirkt sich das Gesetz trotzdem auf die Wetten aus – und auf das Budget. Manche Anbieter gehen den direkten Weg und behalten 5 Prozent der Einsätze ein; in diesem Fall wird die Steuer also voll vom Spieler getragen. Andere Wettportale behalten 5 Prozent vom Gewinn ein, wiederum andere belasten die Spieler gar nicht mit der Steuer; sie schmälern ihren eigenen Gewinn, indem sie die 5 Prozent selber übernehmen.

Dennoch: an Auswahl mangelt es nicht

Wegen dem neuen Gesetz haben sich einige Anbieter sogar ganz vom deutschen Markt zurückgezogen. Für Wetter ist diese Veränderung jedoch kaum bemerkbar; bei Großevents wie dem kommenden CL-Rückspiel der Bayern gegen Real Madrid stehen genügend Anbieter mit unterschiedlichsten Wettmodi zur Verfügung. Über die Handhabung der 5-Prozent-Steuer kann man sich beim jeweiligen Wettanbieter informieren, dort herrscht nämlich Auskunftspflicht dem Kunden gegenüber.

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