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Urteil im Mordprozess um dreijährige Greta aus Viersen erwartet

  • AFP - 5. März 2021, 04:08 Uhr
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Justitia
Bild: AFP

Im Mordprozess um den Tod der dreijährigen Greta aus Viersen gegen die tatverdächtige Erzieherin soll das Urteil fallen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine lebenslange Haftstrafe für die angeklagte Erzieherin.

Im Mordprozess um den Tod der dreijährigen Greta aus Viersen gegen die tatverdächtige Erzieherin soll am Freitag (14.00 Uhr) das Urteil fallen. Die Staatsanwaltschaft forderte vor dem Landgericht Mönchengladbach eine lebenslange Haftstrafe für die Angeklagte. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Die 25-jährige Sandra M. muss sich wegen Mordes sowie der Misshandlung von Schutzbefohlenen in acht weiteren Fällen verantworten.

Die 25-Jährige aus Geldern soll dem Kindergartenkind Greta im April 2020 den Brustkorb bis zum Atemstillstand zusammengedrückt haben. Der Notarzt konnte das Kind zwar reanimieren, es starb aber Tage später im Krankenhaus. Die Erzieherin soll zuvor bereits weitere Kinder in anderen Kitas auf die gleiche Weise misshandelt haben. Zu Beginn des Schwurgerichtsverfahrens bestritt M. alle Vorwürfe.

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