Wirtschaft

Neuer Renault-Chef de Meo stellt Krisenstrategie vor

  • AFP - 14. Januar 2021, 04:15 Uhr
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Neuer Chef bei Renault: Luca de Meo
Bild: AFP

Die Verkäufe bei dem französischen Autobauer Renault sind um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Konzern einen Absatzrückgang um 21,3 Prozent, wie er am Dienstag in Paris mitteilte. Renault begründete dies vor allem mit der Coronavirus-Krise.

Der französische Autobauer Renault stellt am Donnerstag seine Strategie gegen die Absatzkrise in der Corona-Pandemie vor (08.00 Uhr). Der neue Konzernchef Luca de Meo präsentiert den Plan namens "Renaulution" - ein Wortspiel aus Renault und Revolution - am Firmensitz bei Paris. Die Strategie sieht einen Ausbau der Elektromobilität vor sowie eine höhere Profitabilität. De Meo steht seit Juli an der Spitze von Renault und leitete zuvor die spanische Volkswagen-Tochter Seat.

Die Corona-Pandemie hat Renault härter getroffen als andere Fahrzeughersteller: Im vergangenen Jahr brachen die Verkäufe um mehr als ein Fünftel ein. Bereits im Sommer hatte der Konzern den Abbau von weltweit 15.000 Stellen bekannt gegeben.

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