Technologie

Google verkündet Einigung mit ersten Presseverlagen in Frankreich

  • AFP - 19. November 2020, 17:29 Uhr
Bild vergrößern: Google verkündet Einigung mit ersten Presseverlagen in Frankreich
Google: Einigung mit ersten Presseverlagen in Frankreich
Bild: AFP

Der Internetkonzern Google hat nach eigenen Angaben den Urheberrechtsstreit mit ersten französischen Presseverlagen beigelegt: Das US-Unternehmen erklärte, es habe Abkommen mit den Verlegern bekannter Titel wie 'Le Monde', und 'Libération' geschlossen.

Der Internetkonzern Google hat nach eigenen Angaben den Urheberrechtsstreit mit ersten französischen Presseverlagen beigelegt: Das US-Unternehmen erklärte am Donnerstag, es habe Abkommen mit den Verlegern bekannter Titel wie "Le Monde", "Le Figaro" und "Libération" geschlossen. Damit würden die Presseerzeugnisse angemessen für ihre Inhalte vergütet, erklärte Google. Zu den Details äußerte sich der Konzern nicht.

Eine Einigung von Google mit französischen Nachrichtenagenturen und anderen Medienhäusern steht noch aus. Der Präsident der Nachrichtenagentur AFP-Präsident, Fabrice Fries, äußerte sich bei einer Pariser Medienkonferenz "optimistisch", die Beziehungen mit Google und anderen Internetriesen wie Facebook und Apple verbessern zu können. "Wir nehmen seit einigen Monaten eine veränderte Haltung bei den Plattformen wahr", sagte Fries. 

Frankreichs Kartellwächter hatten Google im April zu Verhandlungen mit Verlagen und Presseagenturen verpflichtet. Dabei geht es um eine Vergütung für das Anzeigen von urheberrechtlich geschützten Medieninhalten, wie sie die EU-Urheberrechtsnovelle von 2019 vorsieht.

Konkret geht es um Nachrichten, Fotos und Videos von Medien, die bei Google, YouTube oder Facebook angezeigt werden. Die Medienhäuser argumentieren, Google verdiene mit ihren Inhalten Geld durch Werbung, zahle aber keine Nutzungsgebühren.

Weitere Meldungen

Heil will Beschäftigte digitaler Plattformen besser schützen

Ob Essenslieferungen, Fahr- oder Haushaltsdienste: Immer mehr Menschen bieten ihre Arbeitskraft über digitale Plattformen an - mit weitreichenden Folgen für die Beschäftigten. Die

Mehr
Versicherungswirtschaft warnt vor Gefahren durch IT-Mängel im Homeoffice

Schon seit März haben Unternehmen und Millionen Beschäftigte in Deutschland Erfahrungen mit dem Homeoffice gesammelt - dennoch warnt die deutsche Versicherungsbranche vor

Mehr
Weiterer Aufschub für Tiktok in den USA

Die Videoplattform Tiktok kann in den USA vorerst weiter genutzt werden: Das US-Komitee für Ausländische Investitionen verlängerte die Frist für den chinesischen

Mehr

Top Meldungen

SPD-Politiker wollen "Corona-Soli"

Berlin - Angesichts der stark steigenden Staatsverschuldung verlangt der SPD-Fraktionsvorsitzende in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, die Einführung eines speziellen

Mehr
Ifo-Ökonom warnt vor hartem Lockdown im Januar

München - Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland sind laut Andreas Peichl vom Ifo-Institut in München nicht stimmig und könnten bald wieder zu deutlich

Mehr
Betrug bei Wirecard größer als gedacht

München - Der Betrug beim insolventen Bezahldienstleister Wirecard ist offenbar noch größer gewesen als gedacht. 1,9 Milliarden Euro fehlten in der Bilanz, so lautete die

Mehr