Brennpunkte

Mann gesteht Tötung seiner schwangeren Freundin vor Gericht in Mönchengladbach

  • AFP - 29. Oktober 2020, 14:55 Uhr
Bild vergrößern: Mann gesteht Tötung seiner schwangeren Freundin vor Gericht in Mönchengladbach
Justitia
Bild: AFP

Ein 40-Jähriger hat die Tötung seiner schwangeren Freundin vor dem Landgericht Mönchengladbach gestanden. Der Angeklagte gab beim Prozessauftakt laut einem Gerichtssprecher zu, seine 26-jährige Partnerin in der gemeinsamen Wohnung erwürgt zu haben.

Ein 40-Jähriger hat die Tötung seiner schwangeren Freundin am Donnerstag vor dem Landgericht Mönchengladbach gestanden. Der Angeklagte gab beim Prozessauftakt zu, seine 26-jährige Partnerin im März in der gemeinsamen Wohnung erwürgt zu haben, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Der mutmaßliche Täter habe "umfangreich" zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft ausgesagt, die dem Mann Totschlag zur Last legte.

Laut Anklage kam es am Abend der Tat zum Streit. Das spätere Opfer habe dem Angeklagten gedroht, dafür zu sorgen, dass das Jugendamt ihm seine Tochter wegnehme. Daraufhin sei der Streit eskaliert. Zunächst habe die 26-Jährige den Beschuldigten gegen den Oberschenkel getreten, woraufhin er ihr bis zu zehnmal heftig ins Gesicht geschlagen haben soll.

Danach habe der Angeklagte die auf dem Sofa liegende Frau heftig gewürgt. Unter der "massiven Gewalteinwirkung auf den Hals" sei die 26-jährige Schwangere "wie vom Angeklagten beabsichtigt unmittelbar gestorben", befand die Staatsanwaltschaft.

Nach der Tat soll der 40-Jährige die Leiche tagelang unter seinem Bett versteckt haben. Schließlich habe er sie in Bettzeug und Müllsäcke eingewickelt und mit seinem Auto zu einem trockenen Bachlauf in einem Grevenbroicher Waldstück gebracht.

Der 40-Jährige befindet sich seit Mai in Untersuchungshaft. Nach seiner Festnahme führte er die Polizei zum Ablageort. Das Verfahren vor einer Schwurgerichtskammer ist zunächst bis Ende Januar angesetzt.

Weitere Meldungen

Fünf Tote bei Attacke mit Geländewagen in Trier - Motiv weiter unklar

Nach der Attacke mit einem Geländewagen mit fünf Toten und 14 Verletzten steht die rheinland-pfälzische Stadt Trier unter Schock. Es sei der "schwärzeste Tag" für Trier "seit dem

Mehr
Mindestens vier Tote bei Vorfall in Trierer Fußgängerzone

Trier - Bei dem Vorfall in der Trierer Innenstadt, bei dem am Dienstagnachmittag mehrere Personen von einem SUV erfasst wurden, sind mindestens vier Menschen getötet worden. 15

Mehr
Kleinkind unter Toten bei Vorfall in Trierer Fußgängerzone

Trier - Bei dem Vorfall in der Trierer Innenstadt, bei dem am Dienstagnachmittag mehrere Personen von einem SUV erfasst und mindestens zwei getötet wurden, ist ein Kleinkind

Mehr

Top Meldungen

Bafin beschäftigt bisher nur fünf Wirtschaftsprüfer

Frankfurt/Main - Die wegen des Wirecard-Skandals in der Kritik stehende Finanzaufsicht Bafin hat bisher nur eine überschaubare Zahl an eigenen Prüfern. Die Behörde habe derzeit

Mehr
Facebook plant neues Nachrichtenangebot in Großbritannien

Das US-Onlinenetzwerk Facebook hat für kommendes Jahr einen neues Nachrichtenangebot in Großbritannien angekündigt. Über das Angebot "Facebook News" sollen ab Januar Artikel von

Mehr
Homeoffice-Pauschale lohnt sich für Pendler oft nicht

Berlin - Die von der Bundesregierung geplante Homeoffice-Pauschale ist für Pendler, die regelmäßig lange Wege zur Arbeit zurücklegen, steuerlich in vielen Fällen nicht attraktiv.

Mehr