Wirtschaft

Französischer Luxuskonzern LVMH einigt sich mit US-Juwelier Tiffany

  • AFP - 29. Oktober 2020, 11:55 Uhr
Bild vergrößern: Französischer Luxuskonzern LVMH einigt sich mit US-Juwelier Tiffany
Tiffany auf der New Yorker 5th Avenue
Bild: AFP

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH will den bekannten US-Juwelier Tiffany kaufen. Das Unternehmen um die Taschen- und Schmuckmarke Louis Vuitton bestätigte am Montag 'vorläufige Gespräche' über eine Übernahme des Juweliers, der unter anderem aus dem Film 'Frühstück bei Tiffany' mit Audrey Hepburn bekannt ist. Nach AFP-Informationen bietet der Konzern des französischen Milliardärs Bernard Arnault 14,5 Milliarden US-Dollar (gut 13 Milliarden Euro).

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH um die Marken Louis Vuitton und Dior und der New Yorker Juwelier Tiffany wollen nun doch verschmelzen: Tiffany habe sich bereiterklärt, einen niedrigeren Preis zu akzeptieren, teilte LVMH am Donnerstag mit. Beide Unternehmen hatten das Geschäft bereits im November 2019 vereinbart, im vergangenen Monat erklärte LVMH dann überraschend, der Konzern sei "nicht in der Lage, die Übernahme für die geplante Summe von 16 Milliarden Dollar (rund 13,6 Milliarden Euro) zu stemmen.

Es folgte eine erbitterte juristische Auseinandersetzung mit gegenseitigen Klagen und Klageandrohungen. Der neue Übernahmepreis beträgt rund 15,77 Milliarden Dollar. 

Weitere Meldungen

Aktionäre der Bankia billigen Fusion mit der Caixabank

Im spanischen Bankensektor steht der Zusammenschluss zweier Schwergewichte an: Die Aktionäre der Großbank Bankia billigten am Dienstag die Fusion mit der Caixabank. Die

Mehr
US-Technologiebörse Nasdaq will Unternehmen zu mehr Diversität verpflichten

Die US-Technologiebörse Nasdaq will die bei ihr gelisteten Unternehmen zu mehr Vielfalt bei der Besetzung ihrer Führungsetagen verpflichten. In einem am Dienstag bei der

Mehr
Klimaschutz-Prozess gegen Ölkonzern Shell in den Niederlanden begonnen

Vor einem Gericht in Den Haag hat am Dienstag ein aufsehenerregender Prozess gegen den Ölriesen Shell begonnen: Umweltschützer wollen das Unternehmen mit ihrer Klage zwingen, die

Mehr

Top Meldungen

Bafin beschäftigt bisher nur fünf Wirtschaftsprüfer

Frankfurt/Main - Die wegen des Wirecard-Skandals in der Kritik stehende Finanzaufsicht Bafin hat bisher nur eine überschaubare Zahl an eigenen Prüfern. Die Behörde habe derzeit

Mehr
Homeoffice-Pauschale lohnt sich für Pendler oft nicht

Berlin - Die von der Bundesregierung geplante Homeoffice-Pauschale ist für Pendler, die regelmäßig lange Wege zur Arbeit zurücklegen, steuerlich in vielen Fällen nicht attraktiv.

Mehr
ADAC: Benzin erneut günstiger - Diesel leicht verteuert

München - Der Preis für Benzin ist im November gegenüber dem Vormonat erneut leicht gesunken, Diesel-Kraftstoff hat sich dagegen etwas verteuert. Das geht aus der monatlichen

Mehr