Politik

Melania Trump sagt nach Corona-Infektion wegen Hustens Wahlkampfauftritt ab

  • AFP - 20. Oktober 2020, 19:53 Uhr
Bild vergrößern: Melania Trump sagt nach Corona-Infektion wegen Hustens Wahlkampfauftritt ab
Ehepaar Trump
Bild: AFP

Die Ehefrau von US-Präsident Trump, Melania, hat wegen anhaltenden Hustens nach ihrer Corona-Infektion einen geplanten Wahlkampfauftritt an der Seite ihres Mannes abgesagt. Derweil plant Ex-Präsident Obama für Mittwoch seinen ersten Wahlkampfauftritt.

Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump, Melania, hat wegen anhaltenden Hustens nach ihrer Corona-Infektion einen geplanten Wahlkampfauftritt an der Seite ihres Mannes abgesagt. Der First Lady gehe es nach ihrer Covid-19-Erkrankung zwar "jeden Tag besser", erklärte ihre Sprecherin Stephanie Grisham am Dienstag. Wegen "anhaltenden Hustens und als reine Vorsichtsmaßnahme" habe die 50-Jährige aber ihre für Dienstag geplante Reise abgesagt.

Die First Lady wollte den Präsidenten am Abend zu einem Wahlkampfauftritt in Erie im Bundesstaat Pennsylvania begleiten. Es wäre ihr erster Auftritt bei einer Wahlkampfveranstaltung seit mehr als einem Jahr gewesen.

Donald und Melania Trump waren Anfang Oktober positiv auf das Coronavirus getestet worden. Während der Präsident drei Tage lang im Krankenhaus behandelt wurde, blieb seine Frau im Weißen Haus.

Vergangene Woche erklärte Melania Trump dann, sie sei inzwischen negativ auf das Virus getestet worden. Über ihren Krankheitsverlauf erklärte sie, bei ihr seien "minimale Symptome" diagnostiziert worden - diese seien aber alle zeitgleich eingetreten. "Es erschien in den folgenden Tagen wie eine Achterbahn an Symptomen", schrieb das Ex-Model aus Slowenien. "Ich hatte Gliederschmerzen, Husten und Kopfschmerzen, und ich habe mich die meiste Zeit extrem müde gefühlt."

Der nach eigenen Worten "geheilte" Präsident Trump ist bereits wieder voll in den Wahlkampf eingestiegen und hält seit mehr als einer Woche Wahlkampfveranstaltungen ab. Der 74-jährige Republikaner liegt zwei Wochen vor der Wahl am 3. November in Umfragen hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden - unter anderem in dem sehr wichtigen Schlüsselstaat Pennsylvania.

Dort wird Ex-Präsident Barack Obama am Mittwoch seine erste Wahlkampfveranstaltung zugunsten seines einstigen Stellvertreters Joe Biden abhalten. Der erste schwarze Präsident der US-Geschichte wird in der Großstadt Pennsylvania bei einer Drive-in-Veranstaltung  auftreten, bei der die Zuhörer wegen der Corona-Pandemie in ihren Autos sitzen bleiben.

Der bei den Demokraten hoch angesehene Obama hatte sich bereits in Videobotschaften hinter Biden gestellt, der ihm acht Jahre lang als Vizepräsident gedient hatte. Der 59-Jährige hat außerdem an Online-Veranstaltungen zum Sammeln von Wahlkampfspenden teilgenommen.

Weitere Meldungen

Johnson und von der Leyen beraten über Zukunft der Post-Brexit-Gespräche

Angesichts der festgefahrenen Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach dem Brexit haben die EU und Großbritannien nun auf höchster Ebene nach einer Lösung gesucht.

Mehr
Hohe Corona-Zahlen verstärken Forderungen nach schärferen Regeln zum Jahresende

Angesichts weiter hoher Corona-Infektionszahlen werden Rufe aus der Politik nach schärferen Beschränkungen über Weihnachten und Silvester lauter. Bayerns Ministerpräsident Markus

Mehr
Gewaltsame Ausschreitungen bei Demonstration in Paris gegen Sicherheitsgesetz

Bei Protesten gegen soziale Ungerechtigkeit und gegen Polizeigewalt ist es am Samstag in Paris zu schweren Ausschreitungen gekommen. Demonstranten setzten in der französischen

Mehr

Top Meldungen

Bis zu 400 Millionen Euro Schaden für deutsche Skigebiete

München - In deutschen Skigebieten droht ein Schaden von 400 Millionen Euro, falls die Corona Beschränkungen den ganzen Winter anhalten sollten. Die deutschen Seilbahnen nehmen

Mehr
Novemberhilfen: Söder will Abschlagszahlungen bis 100.000 Euro

Berlin - Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) fordert die Abschlagszahlungen der Novemberhilfen deutlich zu erhöhen. Beim Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den

Mehr
USA starten neuen Anlauf gegen Nord Stream 2

Berlin - Die Berliner US-Botschaft hat die Bundesregierung aufgerufen, einen vorübergehenden Stopp der Bauarbeiten an der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 zu erwirken.

Mehr