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Trump will Militärübungen mit Südkorea zurückfahren

  • dts - 17. August 2026, 06:36 Uhr
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Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Washington (dts Nachrichtenagentur) - US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zurückzufahren. Die Übungen seien nicht nur kostspielig, sondern sendeten auch ein "völlig unangemessenes und feindseliges Signal" an ein Land, das sich, solange er Präsident sei, "nicht bedrohlich und respektvoll" verhalten habe, teilte Trump auf seiner Plattform "Truth Social" mit.

Trump erklärte, dass er aufgrund seiner guten Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un unzufrieden mit der langjährigen Beteiligung der USA an den gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea sei. Er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth angewiesen, die Übungen erheblich zu reduzieren, da es zu spät sei, sie vollständig abzusagen.

Zugleich kritisierte Trump Südkorea scharf. Er habe den Präsidenten Südkoreas kürzlich gefragt, ob sich das Land bei der "Denuklearisierung" des Iran anschließen wolle, was abgelehnt worden sei. Das habe aber angeblich nichts mit seiner jetzigen Entscheidung zu tun.

Die bisher geplanten elf Tage dauernden Übungen mit 18.000 südkoreanischen Soldaten sollten die Einsatzbereitschaft gegen nordkoreanische Bedrohungen stärken. Nordkorea hatte zuvor mit unbestimmten, harten Maßnahmen gegen die USA und Südkorea gedroht und die Übungen als "Generalprobe für einen aggressiven Krieg" bezeichnet, der die Instabilität in der Region verstärke.

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