Bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge des Zyklons "Ditwah" ist die Zahl der Todesopfer in Sri Lanka auf mehr als 120 gestiegen. Bislang seien 123 Todesopfer gezählt worden, 130 Menschen würden noch vermisst, teilte der Leiter des srilankischen Katastrophenschutzzentrums, Sampath Kotuwegoda, am Samstag mit. Etwa 44.000 Menschen, deren Häuser durch die einwöchigen heftigen Regenfälle zerstört wurden, wurden demnach in staatliche Notunterkünfte gebracht.
Die Armee unterstütze die laufenden Hilfseinsätze, führte Kotuwegoda  vor Journalisten in der Hauptstadt Colombo aus. Boote und Hubschrauber der Streitkräfte wurden demnach genutzt, um Menschen aus den Flutgebieten zu retten. "Ditwah" war am Mittwoch in Sri Lanka auf Land getroffen, seine Auswirkungen hatte der südasiatische Inselstaat aber bereits seit vergangenem Montag zu spüren bekommen.Â
In niedrig gelegenen Gebieten nahmen die Überflutungen am Samstag weiter zu, so dass die Behörden die Evakuierung der Ufer des Flusses Kelani anordneten, der von Colombo in den Indischen Ozean fließt. Nachdem der Kelani am Freitagabend (Ortszeit) über die Ufer getreten war, hatten sich bereits hunderte Anwohner in Notunterkünfte geflüchtet.
Das große Nachbarland Indien schickte am Samstag eine Flugzeugladung Hilfsgüter nach Sri Lanka. Der indische Regierungschef Narendra Modi drückte den Angehörigen der Flutopfer sein Mitgefühl aus und versicherte, sein Land sei bei Bedarf zu weiteren Hilfslieferungen bereit. "Ditwah" bewegte sich derweil von Sri Lanka weg in Richtung Indien.
Brennpunkte
Sri Lanka: Mehr als 120 Tote und 130 Vermisste infolge von Zyklon "Ditwah"
- AFP - 29. November 2025, 07:08 Uhr
Bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge des Zyklons 'Ditwah' ist die Zahl der Todesopfer in Sri Lanka auf mehr als 120 gestiegen. Bislang seien 123 Todesopfer gezählt worden, 130 Menschen würden noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz mit.
Weitere Meldungen
Die Anwälte des früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro haben Berufung gegen seine Verurteilung wegen Putschplänen zu 27 Jahren Haft eingelegt. In einem Dokument,
MehrNach dem verheerenden Großbrand in Hongkong mit 128 Toten ist am Samstag der Opfer gedacht worden. Der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, John Lee, stand mit
MehrDie Ukraine sollte aus Sicht von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban nach einem Ende des Krieges zu einem "Pufferstaat" zwischen Russland und der Nato werden. Die einzige
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Kompromiss der Koalition zur Rentenreform lobt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) die Haltung der Jungen Gruppe
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Lieferdienst Lieferando hat seine im Juli angekündigten Entlassungspläne eingegrenzt. Durch die Nicht-Nachbesetzung offener Stellen seien
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die Inflationsrate in Deutschland bleibt im November voraussichtlich wie im Vormonat bei 2,3 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt
Mehr














