Nach dem verheerenden Großbrand in Hongkong mit 128 Toten ist am Samstag der Opfer gedacht worden. Der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, John Lee, stand mit mehreren Ministern und Dutzenden hochrangigen Beamten am Morgen drei Minuten lang schweigend vor dem Regierungssitz, wo die Flaggen Chinas und Hongkongs auf Halbmast wehten. Rund 200 Menschen wurden nach einem der verheerendsten Brände der Stadt nach wie vor vermisst, 89 Leichen waren noch nicht identifiziert.
Der Großbrand war am Mittwoch im Wohnkomplex Wang Fuk Court im nördlichen Stadtteil Tai Po ausgebrochen. Das Feuer wütete über 40 Stunden lang in sieben der acht Hochhausblöcke der Wohnanlage, die insgesamt fast 2000 Wohneinheiten umfasst. Am Freitagmorgen erklärte die Feuerwehr, dass die Löscharbeiten beendet seien. An dem Komplex fanden gerade Renovierungsarbeiten statt, weshalb er mit Bambusgerüsten eingerüstet war.
Laut am Freitag vorgelegten Ermittlungsergebnissen wurde das Feuer durch die Bambusgerüste und andere brennbare Materialien, die zum Schutz vor Staub und herabfallenden Gegenständen verwendet wurden, angefacht. Eine besondere Rolle spielten offenbar Schaumstoffplatten vor Fenstern sowie Schutznetze.
Brennpunkte
Verheerender Großbrand mit 128 Toten: Regierung in Hongkong gedenkt der Opfer
- AFP - 29. November 2025, 05:44 Uhr
Nach dem verheerenden Großbrand in Hongkong mit 128 Toten ist am Samstag der Opfer gedacht worden. Rund 200 Menschen wurden nach einem der verheerendsten Brände der Stadt nach wie vor vermisst.
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