Finanzen

Grundeigentum – bevor Sie eine Wohnung mieten

  • Redaktion - 25. September 2020
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@ TierraMallorca (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

In Deutschland gibt es in etwa 40 Millionen Wohnungen und Häuser, die vermietet werden. Wer kein eigenes Haus oder keine Wohnung gekauft oder gebaut hat, wird in einer dieser Wohnungen zur Miete leben. Auch junge Erwachsene, die von zu Hause ausziehen, suchen meistens vorerst eine Mietwohnung. Doch ist es nicht besser das Geld in das Grundeigentum zu investieren? In diesem Artikel erfahren Sie, warum sich die Finanzierung des eigenen Hauses lohnt und was Sie dabei beachten sollten.

Aus diesen Gründen lohnt sich der Hauskauf

Wenn Sie eine eigene Wohnung mieten, bezahlen Sie eine hohe Miete an eine andere Person.
Die Mieten in Deutschland sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, das einkommen aber nicht. Daher ist es sinnvoll, sich sein eigenes Haus zu kaufen oder zu bauen. Sie nehmen zwar einen Kredit auf, den Sie über einen bestimmten Zeitpunkt abbezahlen müssen, investieren aber im selben Moment auch in die eigenen vier Wände. Das Geld geht also nicht verloren, sondern Sie tun etwas für die Altersabsicherung. Und das ist auch schon der wichtigste Punkt. Auch die Rente wird nicht mehr werden. Wenn Sie also später in Rente sind, können Sie sich dann noch die immer teurer werdende Miete leisten? Der Kredit ist in der Regel bis zum Renteneintritt abbezahlt, sodass Ihnen mehr Geld zum Leben übrig bleibt. Auch die Kosten, die Sie bei der Mietwohnung, haben sind in der Regel die gleichen. Strom, Wasser, Internet und verschiedene Versicherungen sollten abgeschlossen werden. Es kommen also kaum mehr kosten auf Sie zu als bei der Miete. Zu den Versicherungen gehören mindestens die Privathaftpflichtversicherung, die Hausratversicherung und die Gebäudeversicherung.

Das sollten Sie bei der Baufinanzierung beachten

Bei der Baufinanzierung ist es immer wichtig, dass Sie die verschiedenen Finanzierungsangebote miteinander vergleichen. Alle Banken haben unterschiedliche Zinsen. Aber bei mehreren hunderttausenden Euros macht ein kleiner Unterschied bei dem Zinssatz schon einiges an Kosten aus. Wenn Sie die verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen und den günstigsten Zinssatz finden, können Sie mehrere tausend Euro bei der Finanzierung in der Gesamtlaufzeit sparen. Wenn Sie genug Eigenkapital mitbringen, werden Sie am Ende auch weniger Zinsen zahlen. Denn je weniger Sie sich am Ende von der Bank leihen, umso weniger Laufzeit haben Sie und umso weniger müssen Sie im Monat tilgen.

Welche Zinsen Sie von der Bank erhalten hängt auch von Ihren Voraussetzungen ab. Nicht nur das Eigenkapital spielt hierbei eine bedeutende Rolle, sondern auch Ihre Kreditwürdigkeit und natürlich auch der Wert der zu erwerbenden Immobilie. Zurzeit sind die Zinsen sehr niedrig. Daher sollten Sie beim Kreditabschluss auch darauf achten, dass Sie die Zinsbindung so lange wie möglich machen, da niemand weiß, wie sich das in den kommenden Jahren entwickelt.

Sie haben auch die Möglichkeit das Haus ohne Eigenkapital zu finanzieren. Das nennt sich dann Vollfinanzierung. Die Vollfinanzierung ist jedoch nicht für jeden geeignet, da Sie in diesem Fall über ein ausreichendes Einkommen verfügen sollten. Denn ohne Eigenkapital sind die Tilgungsraten für das Haus viel höher aber vergleichsweise besser als das Geld in die Miete einer Wohnung zu verlieren. Da die Zinsen zurzeit besonders niedrig sind, lohnt sich auch die Vollfinanzierung. Dennoch haben Sie bei einem Kredit immer ein finanzielles Risiko, dass Sie am besten so gering wie möglich halten sollten. Es kommt häufig vor, dass sich zukünftige Bauherren bezüglich des Budgets überschätzen. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre eigene finanzielle Situation realistisch sehen. Auch wenn Sie bei hohen Raten den Kredit schneller abzahlen, bringt es Ihnen nichts, wenn Sie dadurch finanziellen Druck haben. Planen Sie immer unvorhergesehene Ereignisse wie den Verlust des Jobs oder Erkrankung mit ein und schließen Sie ggf. die passende Versicherung ab. Des Weiteren sollten Sie sich über staatliche Förderungen informieren. In vielen Bundesländern werden Sie mittlerweile gefördert, wenn Sie ein Haus bauen, denn dies gilt auch immer als Altersvorsorge. Mit diesen Hilfsangeboten können Sie die Kosten den Baufinanzierungen möglichst gering halten.

Fazit:

Wenn Sie sich eine Wohnung mieten, dann sollten Sie laufende Kosten wie Strom, Wasser Internet, Handy, Renten- und Berufsunfähigkeitsabsicherungen und vor allem die wichtigen Privathaftpflicht- und Hausratsversicherungen nicht vergessen. Des Weiteren zahlen Sie die Miete jeden Monat an eine fremde Person. Wenn Sie ein Haus kaufen oder bauen haben Sie zwar die gleichen laufenden Kosten aber Sie investieren in Ihr Eigentum. Ein Eigenheim hat gerade als Altersvorsorge viele Vorteile.

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