Gesundheit

Kleine Wunden richtig versorgen

  • Ralf Loweg/mp - 31. Juli 2020, 13:24 Uhr
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mp Groß-Gerau - Auch harmlos erscheinende Schürfwunden sollten richtig versorgt werden. BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

Schürfwunden, Schnittverletzungen oder Schrammen - kleinere Unfälle sind schnell passiert. Und gerade im eigenen Haushalt ist die Gefahr groß, sich leicht zu verletzen. Deshalb ist es wichtig, Wunden richtig zu desinfizieren und anschließend darauf zu achten, welches Pflaster sich für welche Verletzung eignet.


Schürfwunden, Schnittverletzungen oder Schrammen - kleinere Unfälle sind schnell passiert. Und gerade im eigenen Haushalt ist die Gefahr groß, sich leicht zu verletzen. Deshalb ist es wichtig, Wunden richtig zu desinfizieren und anschließend darauf zu achten, welches Pflaster sich für welche Verletzung eignet.

"Oberflächliche Alltagswunden können Sie in der Regel gut selbst versorgen. Im Zweifel wenden Sie sich unbedingt an einen Arzt", sagt Thomas Brückner, Pharmazeut und Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Auch kleinere Wunden sollten als erstes gereinigt werden. Gegebenenfalls muss auch noch die Blutung durch Aufdrücken eines sterilen Tupfers gestoppt werden. Danach heißt es: Desinfizieren.

Ist die Wunde desinfiziert, kommt ein Pflaster darauf. So wird die Wunde vor Schmutz und Bakterien geschützt. Je nach Art der Wunde eignen sich hierfür verschiedene Pflasterarten:

Klassische Wundpflaster dienen der schnellen Versorgung von unkomplizierten Wunden. Es gibt sie in verschiedenen vorgeschnittenen Formen und Größen. Fingerkuppenpflaster sind für kleinere Verletzungen geeignet, aber auch gut für Schürfwunden am Zeh einsetzbar. Die fliegenförmigen Pflaster ummanteln die Finger- oder Zehenspitze und ermöglichen so eine gute Beweglichkeit.

Die meisten Pflasterarten gibt es auch als wasserdichte Pflaster. Sie haben den Vorteil, dass sie stark selbstklebend sind und so ein Eindringen von Staub oder Flüssigkeiten verhindern. Menschen mit empfindlicher Haut sollten auf sensitive Pflaster aus hypoallergenem Material zurückgreifen. Bei großflächigeren Wunden kann man eine sterile Kompresse anlegen und diese mit einer Mullbinde befestigen.

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