Technologie

Bitkom: Online-Shopper achten wegen hoher Inflation mehr auf Sonderangebote

  • AFP - 22. November 2022, 10:46 Uhr
Bild vergrößern: Bitkom: Online-Shopper achten wegen hoher Inflation mehr auf Sonderangebote
Frau am Laptop
Bild: AFP

Die hohe Inflation und die damit steigenden Lebenshaltungskosten haben das Einkaufsverhalten der Deutschen im Internet verändert: Zwei Drittel überlegen sich sorgfältiger, was sie eigentlich brauchen, fast ebenso viele achten mehr auf Sonderangebote.

Die hohe Inflation und die damit steigenden Lebenshaltungskosten haben das Einkaufsverhalten der Deutschen im Internet verändert: Zwei Drittel (69 Prozent) überlegen sich sorgfältiger, was sie eigentlich brauchen, fast ebenso viele (64 Prozent) achten vermehrt auf Sonderangebote und Rabatte, wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab. Fast die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher, die online shoppen, kauft demnach generell weniger ein. 

Das Shoppen im Netz ist laut der Umfrage unter 1123 Internetnutzerinnen und -nutzern weit verbreitet: 91 Prozent kauften oder buchten in den vergangenen zwölf Monaten etwas online. In der Corona-Pandemie waren es sogar 95 Prozent gewesen. Ein Drittel (35 Prozent) kauft laut Umfrage mindestens einmal pro Woche online ein, die übrigen mehrmals pro Monat (38 Prozent) oder seltener (27 Prozent) - zwei Drittel auch per Smartphone.

Am liebsten kaufen die Deutschen den Angaben zufolge auf großen internationalen Plattformen wie Amazon, Ebay oder Zalando ein. Dahinter folgen nationale Verkaufsplattformen wie Otto, Bonprix oder Baur. Drei von zehn Nutzerinnen und Nutzern verwenden regionale Verkaufsplattformen, bei denen Artikel in unmittelbarer Nähe angeboten werden, darunter Hood, Yatego oder Ebay Kleinanzeigen. Plattformen für Gebrauchtes wie Momox, Vinted oder Rebuy nutzt ein Viertel der Online-Shopper.

Wichtigstes Kriterium ist der günstigste Preis: 65 Prozent der Befragten gaben das an. Für 56 Prozent ist die versandkostenfreie Lieferung wichtig, für 47 Prozent kostenlose Rücksendungen und für 44 Prozent eine schnelle Lieferzeit. Am meisten im Netz gekauft werden Kleidung, Bücher und Elektronik.

Weitere Meldungen

Twitter geht nicht mehr gegen Falschinformationen zur Corona-Pandemie vor

Der Kurzbotschaftendienst Twitter geht unter seinem neuen Besitzer Elon Musk offenbar nicht mehr gegen Falschinformationen zur Corona-Pandemie vor. "Mit Wirkung vom 23. November

Mehr
Ebay verschärft Regeln für Vermittlung von Haustieren

Der Onlinehändler Ebay Kleinanzeigen hat die Regeln für das Vermitteln von Haustieren über die Plattformen verschärft. So dürfen künftig keine Reptilien wie Schlangen,

Mehr
Twitter-Chef erklärt Apple den "Krieg"

Twitter-Eigentümer Elon Musk hat dem US-Technologieriesen Apple den "Krieg" erklärt, nachdem dieser angeblich gedroht habe, den Onlinedienst aus seinem App-Store zu entfernen.

Mehr

Top Meldungen

Bundesrechnungshof kritisiert Lindners Pläne für Aktienrente

Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundesrechnungshof hat die Pläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) scharf kritisiert, die gesetzliche Rentenversicherung durch

Mehr
DIHK begrüßt Eckpunkte für Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) begrüßt die Pläne der Koalition für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz, fordert aber

Mehr
RKI meldet 43768 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 196,7

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 43.768 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 31 Prozent oder 10.478

Mehr