Gesundheit

Corona-Ausgangssperre in Teilen von Melbourne bis Ende Juli verhängt

  • AFP - 30. Juni 2020, 12:55 Uhr
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Ausgangssperre für Teile von Melbourne
Bild: AFP

Wegen einer Reihe von Corona-Fällen ist für hunderttausende Einwohner von Melbourne eine Ausgangssperre verhängt worden. Die Bewohner von mehr als 30 Wohnvierteln der australischen Metropole sollen bis Ende Juli ihre Häuser möglichst nicht verlassen.

Wegen einer Reihe von Corona-Neuinfektionen ist für hunderttausende Einwohner von Melbourne eine Ausgangssperre verhängt worden. Die Bewohner von mehr als 30 Wohnvierteln der australischen Metropole sollten ab Mitternacht bis zum 29. Juli ihre Häuser möglichst nicht verlassen, sagte der Regierungschef des südlichen Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, am Dienstag. Betroffen von den Ausgangsbeschränungen sind demnach mehr als 300.000 der rund fünf Millionen Einwohner von Melbourne.

Die zweitgrößte Stadt Australiens hat mit einem Anstieg der Corona-Infektionen zu kämpfen. Der Bundesstaat Victoria registrierte seit Donnerstag 233 Neuinfektionen, die meisten davon in Melbourne. 

Die Bewohner der von der Ausgangssperre betroffenen Gebiete sollen ihre Wohnung nur für den Weg zur Schule oder Arbeit, für Einkäufe und sportliche Betätigung verlassen. Menschen aus anderen Gegenden sollen die betroffenen Viertel nicht betreten. Zur Überwachung der Maßnahmen soll die Polizei Menschen in den Gebieten stichprobenartig kontrollieren.

Auch viele Geschäfte müssen nun nur wenige Wochen nach dem Ende des Corona-Lockdown wieder schließen. Darüber hinaus hat Andrews nach eigenen Angaben den australischen Premierminister Scott Morrison darum gebeten, internationale Flüge mit dem Ziel Melbourne auf andere Flughäfen zu verteilen. Schließlich habe sich gezeigt, dass "eine beträchtliche Anzahl" der neuen Fälle im Zusammenhang mit Personal von Hotels stehe, in denen aus dem Ausland kommende Australier untergebracht sind, sagte Victorias Regierungschef.

Bislang verzeichnete Australien rund 7.800 Corona-Infektionen, 104 Infizierte starben. In einigen Regionen des Landes gibt es Schätzungen zufolge zur Zeit gar keine Infizierten mehr.

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