Wirtschaft

Wohnimmobilienpreise steigen weiter

  • dts - 24. September 2021, 08:21 Uhr
Bild vergrößern: Wohnimmobilienpreise steigen weiter
Einfamilienhaussiedlung mit Solarpark
dts

.

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im zweiten Quartal um durchschnittlich 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser haben sich gegenüber dem Vorquartal im Schnitt um 3,7 Prozent verteuert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Die Preise stiegen sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen deutlich an. Ein besonders starker Anstieg wurde erneut in den Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf beobachtet: So erhöhten sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in den sieben Metropolen um 14,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, Eigentumswohnungen verteuerten sich um 12,9 Prozent. In den anderen kreisfreien Großstädten stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 11,9 Prozent, Eigentumswohnungen kosteten 10,5 Prozent mehr als im 2. Quartal 2020. Ähnlich starke Preissteigerungen zeigten sich auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen: Dort verteuerten sich Häuser um 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, Wohnungen um 9,2 Prozent.

Das Ergebnis des ersten Quartals wurde um -0,5 Prozentpunkte bezogen auf die Veränderungsrate zum Vorjahresquartal revidiert (vorläufiger Wert: +9,4 Prozent, revidierter Wert: +8,9 Prozent).

Weitere Meldungen

Institut für Weltwirtschaft gegen Umgehung der Schuldenbremse

Kiel (dts Nachrichtenagentur) - Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat vor einer Umgehung der Schuldenbremse durch öffentliche Investitionsgesellschaften gewarnt. "Wenn

Mehr
Baubranche drängt auf eigenständiges Bauministerium

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Gewerkschaft IG Bau und die Bauindustrie fordern angesichts der großen Wohnungsneubaupläne ein eigenständiges Bauministerium in der nächsten

Mehr
Studie: Netzentgelte für Gas steigen 2022 auf Allzeithoch

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Gasnetzgebühren für Haushalte steigen im nächsten Jahr im bundesweiten Durchschnitt um rund zwei Prozent auf ein neues Allzeithoch.

Mehr

Top Meldungen

Grüne zeigen sich bei Nord Stream 2 kompromissbereit

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Grünen sind bekanntlich gegen Nord Stream 2, zeigen sich bei diesem Thema vor den Koalitionsverhandlungen aber kompromissbereit. "Das sind

Mehr
NRW-SPD will Windräder im Wald enttabuisieren

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen über eine "Ampel"-Bundesregierung hat sich NRW-SPD-Chef Thomas Kutschaty für eine erleichterte

Mehr
Verband warnt vor Pleiten in Stahl- und Metallindustrie wegen hoher Energiepreise

Viele mittelständische Betriebe in der Stahl- und Metallindustrie stehen laut dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) vor dem Aus. Grund dafür sei der "rasante

Mehr