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Buchtipp: "Mythos Le Mans"

  • Jutta Bernhard - 30. Juli 2021, 16:06 Uhr
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mid Groß-Gerau - 1951 startete Porsche erstmals mit einem 356 SL Aluminium Coupe in Le Mans - mit einem Klassensieg. Das Buch "Mythos Le Mans" beschreibt die Porsche-Sieger. Motorbuch Verlag

1951 startete Porsche erstmals mit einem 356 SL Aluminium Coupe in Le Mans - mit einem Klassensieg. Mit 18 weiteren Gesamtsiegen ist Porsche in der Zwischenzeit die mit Abstand erfolgreichste Marke in Le Mans. Das Buch 'Mythos Le Mans' beschreibt die Porsche-Sieger.


1951 startete Porsche erstmals mit einem 356 SL Aluminium Coupe in Le Mans - mit einem Klassensieg. Mit 18 weiteren Gesamtsiegen ist Porsche in der Zwischenzeit die mit Abstand erfolgreichste Marke in Le Mans. Das Buch "Mythos Le Mans" beschreibt die Porsche-Sieger.

Manche behaupten, Le Mans sei das Wohnzimmer von Porsche. Zumindest ist man lange dabei. Seit 1951 startet der Sportwagen-Produzent beim 24-Stunden-Marathon an der Sarthe. Und wenn das Werk mal pausierte - oder strauchelte - dann sind Porsche-Kundenteams eingesprungen und haben die Kohlen aus dem Feuer geholt. Deshalb war Le Mans für die Privatteams auch eine formidable Plattform zur Präsentation.

Wer 19-mal in Le Mans gewinnt, der hat nicht nur Glück, der reist bestens vorbereitet an. Porsche hat allen anderen vorgemacht, wie es geht: Mit mehreren Langstrecken-Tests als Warm-up, mit einstudierten Reparaturen, mit servicefreundlichen Bauteilen und mit einer perfekten Choreografie der Boxenstopps. Nichts hat man dem Zufall überlassen.

Trotzdem: "Le Mans ist unberechenbar", wie der sechsfache Sieger Jacky Ickx betont. 1979 scheiterte das Porsche-Werk beispielsweise kläglich. Ein Werks-936 fiel aus, der andere wurde disqualifiziert. Aber dann waren die Privatteams zur Stelle. Die Technik muss stimmen, das ist die Grundvoraussetzung. Ickx: "Wenn Du kein Siegerauto hast, das von talentierten, motivierten und - im Fall Porsche - von passionierten Menschen entwickelt und betreut wird, dann hast Du nicht die kleinste Chance."

Und er geht noch einen Schritt weiter: "85 Prozent eines Rennprojektes sind getan, wenn sie Dir das Lenkrad in die Hand drücken. Der Fahrer ist dazu da, den Job zu beenden. Es ist unfair: Nur der Fahrer erntet den Ruhm, die vielen Leute, die diesen Erfolg möglich gemacht haben, stehen im Schatten."

Das Buch ist den Machern gewidmet. Der Autor Bernd Ostmann, ehemaliger Chefredakteur von auto motor und sport hat die Porsche Rennhistorie hautnah erlebt. Gemeinsam mit dem Starfotograf Rene Staud realisierte er ein 240 Seiten starkes Werk, ein Muss für jeden Porsche-Fan. Erschienen im Motorbuch-Verlag zum Preis von 79 Euro.

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