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Trump besucht erstmals seit Anfang März Golfclub

  • AFP - 24. Mai 2020, 01:21 Uhr
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Trump bei der Rückkehr zum Weißen Haus
Bild: AFP

Mit seinem ersten Golfplatz-Besuch seit Anfang März unterstreicht US-Präsident Donald Trump inmitten der Corona-Krise seine Forderung nach einer Rückkehr zur Normalität. Trump spielte am Samstag in seinem Golfclub in Sterling im US-Bundesstaat Virginia.

Mit seinem ersten Golfplatz-Besuch seit Anfang März unterstreicht US-Präsident Donald Trump inmitten der Corona-Krise seine Forderung nach einer Rückkehr zur Normalität. Trump fuhr am Samstag zu seinem Golfclub in Sterling im US-Bundesstaat Virginia. US-Medien zeigten den Präsidenten mit weißem Shirt und schwarzen Hosen beim Spiel. Vor der Corona-Pandemie hatte der Präsident die Wochenenden regelmäßig zum Golfspielen genutzt. 

Weder der Präsident noch seine drei Golf-Partner trugen einen Mund-Nase-Schutz, wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete. Trump hatte kürzlich erklärt, er trage manchmal eine Maske, wolle damit aber nicht fotografiert werden.

Die USA sind das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt: 1,6 Millionen Menschen haben sich infiziert, mehr als 96.000 starben bislang. Die Zuständigkeit für die Corona-Maßnahmen liegt in den USA größtenteils nicht bei der Bundesregierung in Washington, sondern bei den Bundesstaaten und Verwaltungsbezirken. Trump dringt schon seit Wochen auf eine zügige Lockerung der Restriktionen. Dabei hat er offenbar nicht zuletzt seine Chancen bei der Präsidentenwahl im November im Blick.

Das Weiße Haus kündigte am Samstag außerdem an, dass Trump zum ersten Start einer SpaceX-Rakete mit US-Astronauten an Bord kommende Woche nach Florida reisen wird. Die beiden Raumfahrer Robert Behnken und Douglas Hurley sollen am Mittwoch in einer Raumkapsel vom Typ "Crew Dragon" zur Internationalen Raumstation ISS geschickt werden. 

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa und das Raumfahrtunternehmen SpaceX halten trotz der Corona-Pandemie an ihrem Plan fest, erstmals seit neun Jahren Astronauten von den USA aus zur ISS zu schicken. Seit die USA 2011 ihr Space-Shuttle-Programm eingestellt haben, waren die Vereinigten Staaten auf Russlands Sojus-Raketen angewiesen, um Astronauten zur ISS zu befördern.

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