Wirtschaft

Verbraucherpreise in der Eurozone steigen im März deutlich langsamer

  • AFP - 31. März 2020, 11:24 Uhr
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Inflationsrate im März bei 1,4 Prozent
Bild: AFP

Wegen rückläufiger Energiekosten sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im März deutlich langsamer gestiegen. Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte, lag die Inflationsrate nach einer ersten Schätzung bei nur 0,7 Prozent.

Wegen rückläufiger Energiekosten sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im März deutlich langsamer gestiegen. Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte, lag die Inflationsrate in der Währungsunion aus 19 Staaten nach einer ersten Schätzung bei nur 0,7 Prozent. Im Februar waren es noch 1,2 Prozent gewesen. 

Zwar verteuerten sich Lebensmittel, Alkohol und Tabak mit 2,4 Prozent sogar mehr als im Vormonat (2,1 Prozent). Die Energiepreise, die im Februar um 0,3 Prozent gesunken waren, reduzierten sich im März jedoch stark um 4,3 Prozent. Die Preise am Weltmarkt für Öl sinken seit einigen Wochen infolge der Coronavirus-Krise massiv. Wegen der von den Regierungen eingeführten Einschränkungen hat sich die Nachfrage drastisch reduziert.

Die Preise für Dienstleistungen stiegen mit 1,3 Prozent etwas weniger stark als im Vormonat. Bei Industriegütern gab es keine Veränderung. Die Europäische Zentralbank strebt für den Euroraum eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.

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