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Inflationsrate im Juni 2021 bei + 2,3 Prozent

  • Jutta Bernhard/wid - 15. Juli 2021, 15:38 Uhr
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wid Groß-Gerau - Das statistische Bundesamt (Destatis) teilt mit, dass die Inflationsrate in Deutschland - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - im Juni 2021 bei + 2,3 Prozent lag. Pixabay

Das statistische Bundesamt (Destatis) teilt mit, dass die Inflationsrate in Deutschland - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - im Juni 2021 bei + 2,3 Prozent lag. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Mai 2021 um 0,4 Prozent.


Das statistische Bundesamt (Destatis) teilt mit, dass die Inflationsrate in Deutschland - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - im Juni 2021 bei + 2,3 Prozent lag. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Mai 2021 um 0,4 Prozent.

Die Preise für Energie verteuerten sich binnen Jahresfrist kräftig um 9,4 Prozent. Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von Juni 2020 bis Juni 2021 überdurchschnittlich um 3,1 Prozent. Die Preise für Energieprodukte lagen dabei mit + 9,4 Prozent weiterhin deutlich über der Gesamtteuerung, nach + 10 Prozent im Mai 2021, so Destatis.

Hier wirkten sich neben dem aktuellen Anstieg der Energiepreise auch temporäre Sondereffekte erhöhend auf die Teuerungsrate aus, insbesondere die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe sowie die niedrigen Preise für Energieprodukte vor einem Jahr. Teurer binnen Jahresfrist wurden vor allem Heizöl (+ 42,5 Prozent) und Kraftstoffe (+ 23,5 Prozent). Die Strompreise blieben unverändert.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Juni 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat unterdurchschnittlich um 1,2 Prozent, nach + 1,5 Prozent im Mai 2021. Günstiger als ein Jahr zuvor war frisches Gemüse mit - 2,3 Prozent. Die meisten Nahrungsmittelgruppen weisen einen moderaten Preisanstieg auf, zum Beispiel Fleisch und Fleischwaren (+ 0,6 Prozent). Merklich teurer wurden Speisefette und Speiseöle (+ 5,6 Prozent). Darüber hinaus verteuerten sich unter den Waren auch Bekleidungsartikel (+ 3,6 Prozent) und Fahrzeuge (+ 3,1 Prozent). Günstiger wurden dagegen unter anderem Mobiltelefone (- 5,8 Prozent).

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Juni 2021 um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,4 Prozent. Des Weiteren stiegen unter anderem die Entgelte für Glücksspiele (+ 15,1 Prozent), die Preise für Leistungen sozialer Einrichtungen (+ 5,5 Prozent) sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+ 3,7 Prozent).

Günstiger waren hingegen zum Beispiel Bahntickets (- 3,4 Prozent) und Telekommunikationsdienstleistungen (- 1,1 Prozent).

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