Wirtschaft

Produktion im EU-Baugewerbe sinkt

  • dts - 19. Februar 2020, 15:58 Uhr
Bild vergrößern: Produktion im EU-Baugewerbe sinkt
Baukräne auf einer Baustelle
dts

.

Brüssel - Im Dezember 2019 ist die Produktion im Baugewerbe in der Europäischen Union (EU) gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gesunken. Das ist das Ergebnis erster Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der EU, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Im November 2019 war die Produktion im Baugewerbe saisonbereinigt noch gestiegen. Die Bautätigkeit im Hochbau verringerte sich im Dezember 2019 gegenüber November 2019 um 3,0 Prozent und im Tiefbau um 1,1 Prozent. Die stärksten Rückgänge der Bauproduktion wurden in Deutschland (-8,7 Prozent), Polen (-3,4 Prozent)und Ungarn (-3,0 Prozent) verzeichnet. Zuwächse wurden in der Slowakei (+3,4 Prozent), Tschechien (+1,6 Prozent) und Schweden (+0,3 Prozent) registriert.

In der EU sank die Bautätigkeit im Hochbau um 2,8 Prozent, während sie im Tiefbau um 0,4 Prozent zunahm. Die stärksten Rückgänge der Produktion wurden im Baugewerbe in Belgien (-6,5 Prozent), Spanien (-6,2 Prozent) und Polen (-5,5 Prozent) verzeichnet. Die größten Zuwächse wurden in Rumänien (+23,1 Prozent), Tschechien (+6,2 Prozent), Slowenien und Spanien (je +2,9 Prozent) registriert.

Weitere Meldungen

Volkswagen verlängert Produktionspause in deutschen Werken bis zum 19. April

Volkswagen verlängert wegen der Corona-Krise seine Produktionspause um weitere fünf Tage. Wie der deutsche Autohersteller am Dienstagabend mitteilte, soll für insgesamt rund

Mehr
Bartsch will auf Umsetzung des Corona-Hilfspakets drängen

Berlin - Der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, will darauf drängen, dass das vom Bundestag beschlossene Paket zur Eindämmung der Corona-Krise auch

Mehr
Grüne fordern Aufbau einer "Pandemiewirtschaft"

Berlin - Um das Problem der Unterversorgung mit Schutzmasken und Schutzkleidung zu lösen, fordern die Grünen den Aufbau einer "Pandemiewirtschaft". "Wir brauchen jetzt eine

Mehr

Top Meldungen

DIW-Chef: "Es braucht ein großes Konjunkturprogramm"

Berlin - Um die langfristigen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern, muss der Staat nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung

Mehr
Prognos für stufenweises Wiederanfahren der Wirtschaft nach Kontaktsperre

München - Das Beratungsunternehmen Prognos fordert, Automobilwerke nach einer Lockerung der Corona-Kontaktsperren schnell wieder hochzufahren. "Gesundheit hat Priorität", sagte

Mehr
Finanzwende-Vorstand verlangt Verbot bestimmter Finanzprodukte

Berlin - Der Gründer der Bürgerbewegung Finanzwende, Gerhard Schick, fordert zum Schutz von Kleinanlegern in der Corona-Krise, bestimmte Finanzprodukte zu verbieten. "Die Krise

Mehr