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CDU-Politiker: Westen soll wegen Angriffen in Syrien Russland-Sanktionen prüfen

  • AFP - 18. Februar 2020, 00:14 Uhr
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Menschen auf der Flucht aus der umkämpften Provinz Aleppo
Bild: AFP

Wegen der Bombardierungen von Zivilisten in Nordsyrien hat der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen die westlichen Regierungen aufgefordert, mögliche Sanktionen gegen Russland ins Auge zu fassen. Die 'gezielte Bombardierung von Zivilisten' durch die russische Luftwaffe sei ein 'abscheuliches Kriegsverbrechen', sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag der 'Bild'-Zeitung.

Wegen der Bombardierungen von Zivilisten in Nordsyrien hat der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen die westlichen Regierungen aufgefordert, mögliche Sanktionen gegen Russland ins Auge zu fassen. Die "gezielte Bombardierung von Zivilisten" durch die russische Luftwaffe sei ein "abscheuliches Kriegsverbrechen", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe). Das "Wegschauen des Westens" sei "eine Schande" und verstoße zudem gegen die eigenen Sicherheitsinteressen der westlichen Staaten. 

Es werde nun "maximaler politischer und wirtschaftlicher Druck" auf Russland gebraucht, damit es die Bombardierung der Zivilbevölkerung einstelle, forderte Röttgen. "Wenn die Verbrechen weitergehen, muss es Sanktionen gegen Russland geben." 

Die UNO hatte am Montag mitgeteilt, dass durch die von russischen Verbänden unterstützte Offensive der syrischen Regierungstruppen im Nordwesten des Landes seit Dezember rund 900.000 Menschen in die Flucht getrieben worden seien. Die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge seien Frauen und Kinder. 

Die Menschen seien traumatisiert und gezwungen, bei eisigen Temperaturen draußen zu schlafen, weil die Lager voll seien. Der Konflikt habe "ein schreckliches Ausmaß erreicht", sagte der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock.

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