Politik

US-Präsident Trump zum Nato-Gipfel in London eingetroffen

  • AFP - 2. Dezember 2019, 23:56 Uhr
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Trump und seine Frau Melania nach der Landung in Stansted
Bild: AFP

US-Präsident Donald Trump ist zum Nato-Gipfel in London eingetroffen. Die Präsidentenmaschine Air Force One landete auf dem Londoner Flughafen Stansted. Trump und seine Frau Melania verbringen die Nacht in der Botschafterresidenz Winfield House.

US-Präsident Donald Trump ist zum Nato-Gipfel in London eingetroffen. Die Präsidentenmaschine Air Force One landete am Montagabend auf dem Londoner Flughafen Stansted. Trump und seine Frau Melania wurden unmittelbar nach der Ankunft zum Winfield House, der Residenz des US-Botschafters in der britischen Hauptstadt, gebracht.

Auf seiner Reise hatte Trump die steigenden Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten begrüßt - und das als Erfolg seiner Politik dargestellt. Seit seinem Amtsantritt seien die Verteidigungsausgaben der Bündnismitglieder um 130 Milliarden Dollar angewachsen, schrieb der US-Präsident im Onlinedienst Twitter. Auch habe sich die Zahl der Nato-Staaten, die ihre finanziellen Zusagen einhielten, mehr als verdoppelt.

Die Staats- und Regierungschefs der Nato kommen am Dienstag zu einem Gipfel zum 70. Gründungsjubiläum der Militärallianz in London zusammen. Das Treffen beginnt am Abend mit einem Empfang bei der britischen Königin Elizabeth II. Bei dem zweitägigen Gipfel geht es unter anderem um die Positionierung der Allianz gegenüber Russland und China, den Stand bei der Steigerung der Verteidigungsausgaben und die Erklärung des Weltraums zum militärischen Einsatzgebiet.

Überschattet wird das Treffen durch die massive Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Er hatte dem Bündnis nach der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien und dem US-Abzug aus der Region den "Hirntod" bescheinigt. Zu Syrien gibt es am Dienstagnachmittag bereits ein Vierer-Treffen mit Macron, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dem britischen Premierminister Boris Johnson und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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