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Mindestens 16 Tote und 58 Verletzte bei Zugkollision in Bangladesch

  • AFP - 12. November 2019, 14:50 Uhr
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Zugunglück in Bangladesch
Bild: AFP

Bei der Kollision zweier voll besetzter Züge in Bangladesch sind am Dienstag mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. 58 weitere seien verletzt worden, sagte der örtliche Polizeichef Anisur Rahman der Nachrichtenagentur AFP. Auf einem Bahnhof der Stadt Kasba waren demnach ein Zug auf dem Weg in die Hauptstadt Dhaka und ein Schnellzug mit dem Ziel Chittagong ineinander gefahren. Dabei entgleisten drei Waggons.

Bei der Kollision zweier voll besetzter Züge in Bangladesch sind am Dienstag mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. 58 weitere seien verletzt worden, sagte der örtliche Polizeichef Anisur Rahman der Nachrichtenagentur AFP. Auf einem Bahnhof der Stadt Kasba waren demnach ein Zug auf dem Weg in die Hauptstadt Dhaka und ein Schnellzug mit dem Ziel Chittagong ineinander gefahren. Dabei entgleisten drei Waggons.

Um die Waggons anzuheben und die Passagiere darin zu befreien, wurden Kräne und anderes Gerät an die Unglücksstelle gebracht. "Es gab einen lauten Knall, dann habe ich gesehen, dass der Zug völlig auseinandergerissen war", sagte ein verletzter Passagier dem Fernsehsender Somoy TV. "Alle Menschen um mich herum weinten", sagte ein anderer Passagier dem Sender. "Überall war Blut."

Ein Vertreter der örtlichen Regierung sagte, der Zug nach Dhaka hätte eigentlich vor dem Bahnhof warten und den Zug nach Chittagong durchlassen müssen. Ein Mitarbeiter der Bahn erklärte, möglicherweise hätten fehlerhafte Signale den Unfall verursacht. Ermittlungen sollen dies nun klären. Zugunglücke kommen im südasiatischen Bangladesch angesichts mangelhafter Infrastruktur häufig vor.

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