Wirtschaft

Erzeugerpreise im September um 0,1 Prozent gesunken

  • dts - 21. Oktober 2019, 08:54 Uhr
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Wiesbaden - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im September 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 0,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit.

Im August 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei +0,3 Prozent gelegen. Energie insgesamt war im neunten Monat des Jahres 1,9 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Gegenüber August stiegen die Energiepreise jedoch um 0,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,5 Prozent höher als im September 2018. Gegenüber August 2019 sanken sie geringfügig um 0,1 Prozent.

Vorleistungsgüter waren im September 2019 um 1,0 Prozent billiger als im September 2018. Dies war der stärkste Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit September 2016 (-1,1 Prozent), so die Statistiker. Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise für Vorleistungsgüter um 0,3 Prozent. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem Sekundärrohstoffe (-15,0 Prozent) und elektronische integrierte Schaltungen (-12,4 Prozent). Metalle kosteten 2,4 Prozent weniger, hier waren insbesondere Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen billiger als im Vorjahresmonat (-5,9 Prozent), darunter Betonstahl (-10,5 Prozent).

Dagegen waren Edelmetalle und Halbzeug daraus 30,4 Prozent teurer als im September 2018. Frischbeton kostete 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Preise für Investitionsgüter lagen im September 2019 um 1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor (unverändert gegenüber August 2019), Gebrauchsgüter waren 1,4 Prozent teurer (+0,1 Prozent gegenüber August 2019). Verbrauchsgüter waren im September 2019 um 1,8 Prozent teurer als im September 2018. Gegenüber dem Vormonat stiegen diese Preise um 0,2 Prozent. Nahrungsmittel waren 2,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Den höchsten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen auch im neunten Monat des Jahres Schweinefleisch (+19,4 Prozent) und verarbeitete Kartoffeln (+16,1 Prozent) auf. Billiger als im September 2018 war insbesondere Butter (-34,3 Prozent). Zucker kostete 11,1 Prozent weniger, jedoch stiegen diese Preise gegenüber August 2019 um 4,2 Prozent.

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