Technologie

Wenn das Smartphone plötzlich weg ist

  • Ralf Loweg/cid - 23. August 2019, 10:11 Uhr
Bild vergrößern: Wenn das Smartphone plötzlich weg ist
cid Groß-Gerau - Das Smartphone ist immer dabei. Doch Vorsicht, wenn es verlorengeht. Dann stehen manche Nutzer ganz schön auf dem Schlauch. Firmbee / pixabay.com

Das Smartphone ist zu einem ständigen Begleiter geworden. Es ist immer und überall dabei. Nutzer telefonieren, machen Fotos, schreiben Nachrichten, regeln oft ihr komplettes Leben mit dem Smartphone. Aber was tun, wenn das Gerät verlorengeht oder gar gestohlen wird?


Das Smartphone ist zu einem ständigen Begleiter geworden. Es ist immer und überall dabei. Nutzer telefonieren, machen Fotos, schreiben Nachrichten, regeln oft ihr komplettes Leben mit dem Smartphone. Aber was tun, wenn das Gerät verlorengeht oder gar gestohlen wird?

Für diesen Fall können vorab entsprechende Vorkehrungen zum Schutz der persönlichen Daten getroffen werden. Thomas Michel vom Onlinemagazin teltarif.de sagt: "Jeder Nutzer sollte sich die IMEI-Nummer seines Handys notieren, da diese für eine vollständige Anzeige bei der Polizei angegeben werden muss. Diese Seriennummer lässt sich bei jedem Gerät abfragen."

Damit kein Fremder auf die Daten des Handys zugreifen kann und private Nachrichten lesen, Telefonnummern einsehen oder teure Telefonate führen kann, lässt sich bei vielen Geräten ein Zugriffscode aktivieren. Dieser muss eingegeben werden, sobald die Tastensperre aktiviert ist - nur nicht bei der Annahme von Anrufen oder beim Absetzen eines Notrufs.

Aktuelle Smartphone-Modelle können auch mit dem Fingerabdruck, per Iris-Scanner oder Gesichtserkennung entsperrt werden. Der Nachteil hierbei, ehrliche Finder können durch die Sperre im Telefonbuch nicht nach Einträgen wie "Zu Hause" suchen und mitteilen, dass das Handy gefunden wurde.

Zudem lässt sich ein zusätzlicher Zugriffscode einstellen, der beim Wechsel der SIM-Karte zum Tragen kommt. So kann der Dieb das Handy auch nicht mit einer anderen SIM verwenden, denn auch dafür muss eine weitere PIN eingegeben werden.

Wer sichergehen will, dass seine Daten auf dem Handy nicht in falsche Hände geraten, kann das automatische Löschen nach zu häufiger Falscheingabe der PIN aktivieren. Alternativ können Handys auch manuell über das Internet geortet und die darauf befindlichen Daten gelöscht werden.

Um einen größeren Schaden zu vermeiden, ist bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones schnelles Handeln gefordert. Michel rät: "Betroffene Nutzer sollten möglichst zeitnah die entsprechende Service-Hotline ihres Anbieters anrufen und dort die SIM-Karte sperren lassen."

Die Sperrung ist jederzeit möglich. Allerdings sollten Verbraucher zuvor mindestens einmal versuchen, auf dem eigenen Handy anzurufen, um gegebenenfalls einen Finder zu erreichen. Ein Diebstahl sollte auf jeden Fall bei der Polizei angezeigt werden. Falls das Smartphone oder die SIM-Karte für illegale Zwecke genutzt wird, können Nutzer mit der Anzeige nachweisen, dass das Gerät zum fraglichen Zeitpunkt bereits als gestohlen gemeldet war.

Weitere Meldungen

Radio aus den Tiefen des Raumes


Wer Internetradio hört, kann quasi die ganze Welt empfangen. Denn die Auswahl an weltweiten Radioprogrammen ist riesig. Und in den eigenen vier Wänden gehört der

Mehr
Mobiles Bezahlen kommt an


Rund ein Jahr nach Einführung der digitalen Girocard in Deutschland verzeichnet die Deutsche Kreditwirtschaft ein wachsendes Interesse an Mobile Payment. So haben Kunden

Mehr
Zwei Handy-Tarife in einem Gerät


Viele Handy-Nutzer wollen Privates und Berufliches nicht miteinander vermischen. Zwei Smartphones sind aber auch nicht die optimale Lösung. Zumal es Verbraucher gibt, die

Mehr

Top Meldungen

Weniger Baugenehmigungen für Wohnungen

Wiesbaden - Von Januar bis Juli 2019 sind in Deutschland 3,4 Prozent weniger Wohnungen als im Vorjahreszeitraum genehmigt wurden. Insgesamt gab es Baugenehmigungen für 196.400

Mehr
Familienunternehmer: Beim Klimapaket auf neue Subventionen verzichten

Berlin - Der Verband der Familienunternehmer hat die Koalitionsparteien aufgefordert, beim Klimapaket auf milliardenschwere neue Subventionen und Förderprogramme für einzelne

Mehr
Flixbus-Chef: Fahrverbot für Busfahrer mit Smartphone am Steuer

München - Fernbus-Fahrern, die am Steuer auf dem Smartphone tippen, droht bei dem Anbieter Flixbus ein Fahrverbot. "So etwas tolerieren wir überhaupt nicht", sagte

Mehr