Technologie

Hong Kong: Facebook und Twitter reagieren

  • Ralf Loweg/cid - 20. August 2019, 12:01 Uhr
Bild vergrößern: Hong Kong: Facebook und Twitter reagieren
cid Groß-Gerau - Soziale Netzwerke werden oft auch für gezielte Desinformation missbraucht. LoboStudioHamburg / pixabay.com

Die Demonstrationen in Hong Kong halten die Welt in Atem. Auch im Internet sorgen die Unruhen in der Metropole für reichlich Zündstoff. Deshalb haben jetzt Twitter und Facebook mitgeteilt, dass sie Profile, Gruppen und Seiten gesperrt haben, die offensichtlich für Desinformation bei den Protesten in Hong Kong gesorgt haben.


Die Demonstrationen in Hong Kong halten die Welt in Atem. Auch im Internet sorgen die Unruhen in der Metropole für reichlich Zündstoff. Deshalb haben jetzt Twitter und Facebook mitgeteilt, dass sie Profile, Gruppen und Seiten gesperrt haben, die offensichtlich für Desinformation bei den Protesten in Hong Kong gesorgt haben. Ziel dieser Profile sei es unter anderem gewesen, unter den Demonstranten am Flughafen Hong Kongs Streit zu entfachen. Dort seien die Demonstranten als extrem gewalttätig dargestellt und mit IS-Kämpfern verglichen worden.

Facebook und Twitter sagten, sie hätten die Konten entfernt. Es ist das erste Mal, dass die Social-Media-Unternehmen Konten wegen Desinformation in China streichen mussten. Demnach sollen allein beim Kurznachrichtendienst Twitter über 900 Accounts gesperrt worden sein, die in Zusammenhang mit den Protesten standen. Weitere 200.000 Konten wurden vorsorglich gelöscht. Facebook gibt an fünf Accounts, sieben Seiten und drei Gruppen gesperrt zu haben.

Weitere Meldungen

About-You-Chef: "Trend zum Onlinehandel wird beschleunigt"

Hamburg - Der Chef des Onlinehändlers About You, Tarek Müller, zieht in der Coronakrise nach anfänglichen Problemen eine positive Bilanz. "Die Nachfrage ist merklich angezogen

Mehr
Mehr Schüler und Studierende nutzen digitales Lernmaterial

Wiesbaden - Der Anteil der Schüler und Studierenden ab 16 Jahren, die digitales Lernmaterial nutzen, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im 1. Quartal 2019 nutzten

Mehr
Kelber will große Datenschutzverfahren auf EU-Ebene übertragen

Berlin - Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat sich dafür ausgesprochen, große Datenschutzverfahren auf die europäische Ebene zu ziehen und dort zu verfolgen. "Auf

Mehr

Top Meldungen

Unternehmen rechnen in Corona-Krise weiter mit sinkenden Mitarbeiterzahlen

Angesichts der massiven wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gehen die deutschen Unternehmen weiter von sinkenden Mitarbeiterzahlen aus. Zwar stieg das

Mehr
FDP gegen weitere Autokaufprämien

Berlin - Die FDP hat sich gegen weitere Autokaufprämien wie in Frankreich ausgesprochen. "Ich halte es für sehr schwierig, jetzt gezielt nur einen einzelnen Sektor zu fördern",

Mehr
Frankreichs Wirtschaft droht im zweiten Quartal Absturz um 20 Prozent

Der französischen Volkswirtschaft steht im zweiten Quartal wegen der Corona-Krise ein historischer Einbruch bevor: Das Statistikamt Insee rechnet nach eigenen Angaben vom Mittwoch

Mehr