Brennpunkte

Prozess gegen Syrerin wegen Werbens um IS-Mitglieder

  • AFP - 16. Juli 2019, 11:31 Uhr
Bild vergrößern: Prozess gegen Syrerin wegen Werbens um IS-Mitglieder
Angeklagte vor dem Oberlandesgericht Dresden
Bild: AFP

Vor dem Oberlandesgericht Dresden muss sich eine Frau aus Syrien verantworten, weil sie um Mitglieder und Unterstützer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geworben haben soll.

Vor dem Oberlandesgericht Dresden muss sich seit Dienstag eine Frau aus Syrien verantworten, weil sie um Mitglieder und Unterstützer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geworben haben soll. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden klagte Fatema A. vor dem Staatsschutzsenat des OLG an. Sie soll 2016 und 2017 versucht haben, andere syrische Staatsangehörige für den IS zu gewinnen.

Der Staatsschutzsenat des OLG verurteilte bereits einen Mann, der von ihr angesprochen worden sein soll, im vergangenen Jahr zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Für das Verfahren gegen die Frau sind zunächst sieben Verhandlungstermine bis Anfang September vorgesehen.

Weitere Meldungen

Lambrecht will Bekämpfung von Unternehmenskriminalität erleichtern

Berlin - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will mit einem neuen Gesetz die Bekämpfung der Unternehmenskriminalität erleichtern. Sie halte die bisher geltenden

Mehr
Hunderte Demonstranten verschanzen sich an U-Bahn-Station vor Hongkonger Polizei

In Hongkong ist es nach einem friedlichen Sitzstreik an einer U-Bahn-Station erneut zu Spannungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Demonstranten verschanzten

Mehr
US-Medien: Trump nimmt Abstand von Forderung nach strengerem Waffengesetz

US-Präsident Donald Trump hat US-Medienberichten zufolge seine Forderung nach strengeren Hintergrundüberprüfungen von Waffenkäufern zurückgezogen. Dies habe Trump dem Chef der

Mehr

Top Meldungen

Mittelstandspräsident nennt Soli-Gesetz "Anschlag auf Verfassung"

Berlin - Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, hat den Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zum Solidaritätszuschlag kritisiert.

Mehr
Erneute sachgrundlose Befristung nach 22 Jahren Pause zulässig

Das Verbot erneuter sachgrundloser befristeter Arbeitsverträge gilt nach einer Pause nicht endlos. Jedenfalls nach 22 Jahren ist eine erneute Befristung ohne Sachgrund zulässig,

Mehr
Waigel rechnete nicht mit 30 Jahren Soli-Fortbestand

Berlin - Der frühere Bundesfinanzminister und ehemalige CSU-Chef Theo Waigel hat nicht damit gerechnet, dass der in seiner Amtszeit eingeführte Solidaritätszuschlag so lange

Mehr