Technologie

Sicheres Surfen bei Kaffee und Kuchen

  • Ralf Loweg/cid - 19. Juni 2019, 16:29 Uhr
Bild vergrößern: Sicheres Surfen bei Kaffee und Kuchen
cid Groß-Gerau - Mobiles Surfen: Öffentliche WLAN-Zugänge gibt es in vielen Cafés, Hotels, Zügen oder anderen stark frequentierten Orten. Freestocks-Photos / pixabay.com

Auch auf Reisen wollen Nutzer immer und überall im Internet surfen. Dabei soll nach Möglichkeit das eigene mobile Datenvolumen nicht aufgebraucht werden. Möglich ist das an sogenannten 'WLAN-Hotspots'. Solche öffentlichen WLAN-Zugänge gibt es in vielen Cafés, Hotels, Zügen oder anderen stark frequentierten Orten.


Auch auf Reisen wollen Nutzer immer und überall im Internet surfen. Dabei soll nach Möglichkeit das eigene mobile Datenvolumen nicht aufgebraucht werden. Möglich ist das an sogenannten "WLAN-Hotspots". Solche öffentlichen WLAN-Zugänge gibt es in vielen Cafés, Hotels, Zügen oder anderen stark frequentierten Orten.

Alexander Emunds vom Onlinemagazin teltarif.de mahnt aber zur Vorsicht: "Unterwegs können Verbraucher nie sicher sein, ob der Betreiber eines WLAN-Hotspots das Netzwerk ausreichend abgesichert hat - egal, ob aus Böswilligkeit oder aus Schlampigkeit." Daher gilt: Um an solchen WLAN-Hotspots unbesorgt surfen zu können, sollten Nutzer vorsichtig sein und einige Sicherheitsmaßnahmen beachten.

Für das eigne WLAN-Netzwerk zuhause wird in der Regel das WPA2-Verschlüsselungsverfahren verwendet, damit es nicht für jedermann frei zugänglich ist. Unterwegs in öffentlichen WLANs sieht das oft anders aus. Zumal immer noch Internetseiten existieren, die sicherheitskritische Informationen wie beispielsweise Login-Daten unverschlüsselt übertragen. Ohne Verschlüsselung könnten Spione den kompletten Datenverkehr im gesamten WLAN mitschneiden.

Emunds rät: "Beim Surfen über einen öffentlichen WLAN-Hotspot sollten Anwender Daten wie Benutzername oder Passwörter nur auf HTTPS-geschützten Webseiten eingeben. Zudem sollten sie ihr E-Mail-Programm so konfigurieren, dass die sicheren Übertragungsverfahren SSL oder TLS zum Einsatz kommen."

Alternativ kann auch ein virtuelles, privates Netzwerk (VPN) genutzt werden. Da ein solches an den meisten WLAN-Hotspots nicht vorhanden ist, müssen sich Interessierte selbst um einen vertrauenswürdigen VPN-Anbieter bemühen.

Weitere Meldungen

Bundesregierung verzichtet auf Verbot chinesischer 5G-Technik

Berlin - Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei darf Komponenten für das gesamte deutsche 5G-Netz liefern. Das geht aus dem aktuellen Entwurf zu den Sicherheitsanforderungen

Mehr
Thüringer Verfassungsschutzchef für Geheimdienstkooperation im Netz

Erfurt - Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, hat sich für eine Zusammenarbeit der Inlandsgeheimdienste des Bundes und der Länder ausgesprochen, um

Mehr
Bundesregierung kritisiert Facebooks Verschlüsselungspläne

Berlin - Die Bundesregierung hat Facebook wegen seiner Verschlüsselungspläne für die eigenen Messenger-Dienste kritisiert. Auf Anfrage der "Welt am Sonntag" äußerte sich das

Mehr

Top Meldungen

Verbraucherschützer fordern Mindestkriterien für regionale Produkte

Berlin - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert verbindliche Mindestkriterien für regionale Produkte. Es gebe einen "großen Wildwuchs bei der Werbung mit

Mehr
HDE warnt vor Folgen des Einzelhandelssterbens in Innenstädten

Berlin - Der Einzelhandelsverband HDE hat vor dramatischen Folgen des Sterbens von Einzelhandelsgeschäften in den Innenstädten gewarnt und mehr Unterstützung von der Politik

Mehr
Drogenbeauftragte fordert Außenwerbeverbot auch für E-Zigaretten

Berlin - Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), fordert, die Außenwerbung nicht nur für Tabakprodukte zu verbieten, sondern auch für jegliche

Mehr