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EU-Roaming: Vorsicht auf der Kreuzfahrt

  • Ralf Loweg/cid - 17. Juni 2019, 15:53 Uhr
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cid Groß-Gerau - Bei der Handy-Nutzung auf Kreuzfahrtschiffen und in Flugzeugen kann es für Passagiere ein teures Erwachen geben. wasi 1370 / pixabay.com

Da die Europäische Union (EU) nicht gleichbedeutend mit Europa ist, gilt das EU-Roaming nicht überall. Und so lauern bei der Smartphone-Nutzung im Ausland nach wie vor Kostenfallen. Vor allem auf Kreuzfahrtschiffen und in Flugzeugen kann es für Passagiere ein teures Erwachen geben. Denn die Netze sind weltweit unreguliert.

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Da die Europäische Union (EU) nicht gleichbedeutend mit Europa ist, gilt das EU-Roaming nicht überall. Und so lauern bei der Smartphone-Nutzung im Ausland nach wie vor Kostenfallen. Vor allem auf Kreuzfahrtschiffen und in Flugzeugen kann es für Passagiere ein teures Erwachen geben. Denn die Netze sind weltweit unreguliert.

Offiziell dürfen sie zwar erst außerhalb des Hoheitsgebietes eines Landes in Betrieb gehen, dennoch kann bereits ein Hafenspaziergang zum Einbuchen in ein solches Netz führen. "Um hohe Handy-Rechnungen zu vermeiden, sollte eine Reise entsprechend vorbereitet werden", sagt Henning Gajek vom Onlineportal teltarif.de. Es könne daher ratsam sein, seinen Tarif zu aktualisieren, da bei Alttarifen abweichende Bedingungen gelten können.

Falls erforderlich, sollte vorab die passende Roaming-Option gebucht werden. Zudem kann sich außerhalb der EU der Kauf einer Roaming- oder einen lokalen SIM-Karte lohnen, um Geld zu sparen. Wer auf Nummer sicher gehen will, schaltet sein Smartphone nur im Notfall ein und surft nach Möglichkeit in einem lokalen WLAN.

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