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Trumps Ex-Mitarbeiterin Hope Hicks zu Aussage in Russland-Affäre bereit

  • AFP - 13. Juni 2019, 10:13 Uhr
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Trump und Hicks im März 2018
Bild: AFP

Die ehemalige Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus, Hope Hicks, ist im Zusammenhang mit den Ermittlungen zur Russland-Affäre zur Aussage vor dem US-Kongress bereit.

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Die ehemalige Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus, Hope Hicks, ist im Zusammenhang mit den Ermittlungen zur Russland-Affäre zur Aussage vor dem US-Kongress bereit. Hicks habe eingewilligt, bei einer Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses auf Fragen der Abgeordneten zu antworten, sagte der Ausschussvorsitzende Jerry Nadler am Mittwochabend. Bei der Anhörung hinter verschlossenen Türen werde es auch um Hicks' Zeit als enge Mitarbeiterin von US-Präsident Donald Trump gehen.

Nadler hatte im vergangenen Monat verbindliche Zeugenvorladungen, sogenannte Subpoenas, für Hicks und eine enge Mitarbeiterin von Trumps früherem Rechtsberater Don McGahn, Annie Donaldson, ausgestellt. Die beiden sollen Dokumente aus ihrer Zeit im US-Präsidentensitz vorlegen. Das Weiße Haus wies Hicks und Donaldson laut Nadler jedoch an, der Aufforderung nicht nachzukommen. Damit war auch die Aussage der 30-Jährigen vor dem Ausschuss fraglich.

Hicks arbeitete schon im Wahlkampf 2016 in Trumps Team. Bis zu ihrem überraschenden Ausscheiden im März 2018 war sie Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus.

Trump und die Demokraten sind in ein erbittertes Ringen um den Untersuchungsbericht des Sonderermittlers Robert Mueller verstrickt. Mueller hatte in seinen fast zweijährigen Nachforschungen zwar keine Belege für illegale Geheimabsprachen von Trumps Team mit Russland im Wahlkampf 2016 gefunden. Vom Verdacht strafbarer Justizbehinderung entlastete er den Präsidenten jedoch ausdrücklich nicht.

Die Demokraten setzen im Repräsentantenhaus die Untersuchungen zur Russland-Affäre und anderem möglichen Fehlverhalten Trumps sowie seines Umfelds fort. Sie haben dazu in verbindlicher Form Zeugen vorgeladen und Beweismaterial angefordert, wogegen sich Trump und seine Regierung massiv zur Wehr setzen.

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