Brennpunkte

IS bekennt sich zu Anschlag in Kabul

  • AFP - 21. April 2019, 15:15 Uhr
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Kommunikationsministerium in Kabul
Bild: AFP

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Anschlag auf das afghanische Kommunikationsministerium bekannt. Bei dem Angriff waren am Samstag sieben Menschen getötet worden.

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Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Anschlag auf das afghanische Kommunikationsministerium bekannt. Vier IS-Anhänger hätten am Samstag Sprengsätze in der Nähe des Ministeriums in der Hauptstadt Kabul gezündet, seien dann in das Gebäude eingedrungen und hätten dort "mehrere Stunden lang mit Maschinengewehren und Handgranaten mit afghanischen Sicherheitskräfte gekämpft", erklärte die Organisation am Sonntag in ihren Online-Netzwerken. Bei dem Anschlag waren nach Regierungsangaben sieben Menschen getötet worden. 

Während des rund sechsstündigen Angriffs saßen etwa 2000 Zivilisten in dem Haus fest. Das Ministerium ist rund zwei Kilometer von der so genannten grünen Zone entfernt, dem stark gesicherten Diplomatenviertel in Kabul. 

In den Wochen vor dem Anschlag auf das Ministerium war es in der afghanischen Hauptstadt vergleichsweise ruhig gewesen. Vor einer Woche hatten die Taliban den Beginn ihrer jährlichen Frühjahrsoffensive angekündigt. Geplante Friedensgespräche mit der afghanischen Regierung in Doha waren in dieser Woche geplatzt.

Die News IS bekennt sich zu Anschlag in Kabul wurde von AFP am 21.04.2019 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern Afghanistan, Konflikte, Anschläge abgelegt.

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