Finanzen

Schäuble schließt CO2-Steuer nicht aus

  • dts - 20. April 2019, 17:03 Uhr
Bild vergrößern: Schäuble schließt CO2-Steuer nicht aus
Wolfgang Schäuble
dts

.

Anzeige

Berlin - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat eine CO2-Steuer, die den Preis kohlenstoffhaltiger Produkte erhöht und damit zu weniger Emissionen anreizt, nicht ausgeschlossen. "Ob man Zertifikate verteuert oder eine Steuer erhebt: Das geht in dieselbe Richtung und sollte von den verantwortlichen Politikern geprüft werden", sagte Schäuble der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Zudem forderte er dazu auf, beim Klimaschutz schnell zu entscheiden. "Zehn Jahre weiterer Diskussionen können wir uns nicht leisten", so der Bundestagspräsident weiter. Wissenschaftler hätten dargelegt, "dass wir den Verbrauch fossiler Energien teurer machen müssen", so der CDU-Politiker. Europa sollte hier eine Vorreiterrolle übernehmen.

Lob äußerte der Bundestagspräsident für das starke Interesse von Kindern und Jugendlichen am Klimaschutz. "Wenn die Fridays-for-Future-Demonstrationen dazu beitragen, dass die Entscheidungen zum Klimaschutz vorankommen, dann zeigt dies: Unsere Demokratie funktioniert", sagte Schäuble der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die News Schäuble schließt CO2-Steuer nicht aus wurde von dts am 20.04.2019 in der Kategorie Finanzen mit den Stichwörtern Politik, Deutschland, Umweltschutz, Steuern abgelegt.

Weitere Meldungen

Union Investment stärkt Deutsche-Bank-Führung den Rücken

Frankfurt/Main - Kurz vor der Hauptversammlung stärkt die Fondsgesellschaft Union Investment der Führungsriege der Deutschen Bank den Rücken. "Wir werden Vorstand und

Mehr
Kreditinstitute prüfen Bündelung ihrer Angebote im Zahlungsverkehr

Frankfurt/Main - Die deutschen Geldhäuser reagieren auf die wachsende Konkurrenz im Zahlungsverkehr durch Tech-Konzerne. Genossenschaftsbanken, private Banken und Sparkassen

Mehr
Scholz verstärkt Kampf gegen Geldwäsche und Steuertricks

Berlin - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will stärker gegen Geldwäsche und Steuertricks vorgehen. Dazu soll das seit 2017 bestehende Transparenzregister, in dem die wahren

Mehr

Top Meldungen

Hamburg verzichtet bei Fernwärme bis spätestens 2030 auf den Einsatz von Kohle

Die Millionenstadt Hamburg will bei ihrer Fernwärmeversorgung bis spätestens 2030 auf Kohleverbrennung verzichten. Das gaben die beiden Regierungsparteien SPD und Grüne am

Mehr
Hankook: Busreifen für Barcelona


Reifenhersteller Hankook ist nicht nur auf der Rennstrecke oder bei der Pkw-Erstausrüstung eine feste Größe. Auch im Bus-Bereich sind die Koreaner erfolgreich am Start. So

Mehr
Daimler-Betriebsrat für neuen Anlauf zur Batteriezellenfertigung

Stuttgart - Nach der Ankündigung von Volkswagen, im Werk Salzgitter für rund eine Milliarde Euro eine Fertigung von Batteriezellen zu starten, steht auch bei Daimler eine erneute

Mehr