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Neuzulassungen von Pkw schwächeln im März

  • ampnet - 8. April 2019, 11:15 Uhr
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Das KBA. Foto: Auto-Medienportal.Net/KBA

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Im März 2019 wurden 345 523 fabrikneue Personenkraftwagen (Pkw) und damit -0,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat zugelassen. Nach Abschluss des ersten Quartals zeigte sich damit insgesamt ein Zulassungsplus von 0,2 Prozent. Der Anteil der gewerblichen Zulassungen stieg im März gegenüber dem März 2018 um +4,4 Prozent und erreichte einen Anteil von 63,8 Prozent, die privaten Neuzulassungen sanken um -8,3 Prozent.


Bei den deutschen Marken erreichten Audi (+15,9 Prozent) und Smart (+12,6 Prozent) zweistellige Zulassungssteigerungen, ebenfalls im Plus lagen Opel (+6,4 Prozent) und Mini (+0,7 Prozent). Rückgänge zeigten sich bei Porsche (-9,5 Prozent), Mercedes (-5,2 Prozent), Ford (-4,7 Prozent), BMW (-3,1 Prozent) und VW (-2,9 Prozent). Die Marke VW erreichte mit 18,1 Prozent den größten Markenanteil an den Neuzulassungen.

Bei den Importmarken wies Tesla im Berichtsmonat mit +453,0 Prozent das deutlichste Zulassungsplus auf. Zweistellige Zuwächse zeigten sich zudem bei Volvo (+39,4 Prozent) und Suzuki (+11,6 Prozent). Rückgänge von mehr als -30 Prozent zeigten sich hingegen bei Alfa Romeo (-41,6 Prozent), Honda (-39,7 Prozent), Nissan (-38,7 Prozent) und DS (-35,7 Prozent). Mit einem Neuzulassungsanteil von 5,9 Prozent war Skoda (+4,1 Prozent) erneut die anteilsstärkste Importmarke.

Insgesamt waren im März mehr als 40 Prozent der Neuwagen den Segmenten Kompaktklasse und SUVs zuzuordnen. Dabei entfiel nach einem Rückgang von -7,5 Prozent ein Anteil von 20,9 Prozent auf die Kompaktklasse und nach einem Zuwachs von +6,9 Prozent ein Anteil von 20,2 Prozent auf die SUVs. Das größte Plus verzeichnete das Segment Geländewagen, die so einen Anteil von 9,2 Prozent erreichten. Utilities (+6,5 Prozent/4,9 Prozent), Minis (+4,3 Prozent/7,2 Prozent) und Wohnmobile (+0,2 Prozent/2,0 Prozent) erzielten ebenfalls Zuwächse. Die Oberklasse (-25,7 Prozent/0,8 Prozent), Großraum-Vans (-17,3 Prozent/3,1 Prozent) und Sportwagen (-13,8 Prozent/1,2 Prozent) verzeichneten zweistellige Rückgänge.

60,2 Prozent der Neuwagen waren Benziner (-6,4 Prozent), 32,4 Prozent waren mit einem Dieselantrieb ausgestattet (+2,7 Prozent). Mit weniger als 1,0 Prozent gingen flüssiggas- (+77,0 Prozent/0,2 Prozent) beziehungsweise erdgasbetriebene (-55,4 Prozent/0,1 Prozent) Neuwagen in die Statistik ein. Im März 2019 kamen mit 6616 Elektro-Pkw und damit +74,5 Prozent mehr zur Zulassung als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 1,9 Prozent. Mit 17 737 Hybriden erreichte diese Antriebsart ein Plus von +63,1 Prozent und einen Anteil von 5,1 Prozent (darunter 3061 Plug in-Hybride (+1,4 Prozent/0,9 Prozent)). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß betrug im März 156,7 g/km.

Bei den Nutzfahrzeugen zeigte sich im März eine positive Entwicklung mit teilweise zweistelligen Zuwachsraten, bei den Lastkraftwagen (Lkw) (+10,2 Prozent) und den Zugmaschinen (+10,1 Prozent), darunter Sattelzugmaschinen (+4,4 Prozent). Lediglich bei den Kraftomnibussen gab es einen Rückgang (-30,0 Prozent). Bei den Krafträdern zeigte sich das Zulassungsplus mit +13,2 Prozent noch stärker. Insgesamt wurden im März 415 407 Kraftfahrzeuge (Kfz) (+1,2 Prozent) und 33 347 Kfz-Anhänger (+9,7 Prozent) neu zugelassen.

Im Berichtsmonat wechselten insgesamt -1,5 Prozent weniger Gebrauchtfahrzeuge die Halterin beziehungsweise den Halter. Krafträder (+12,8 Prozent), sonstige Kfz (+5,7 Prozent) und Lkw (+3,8 Prozent) erzielten jedoch Zuwächse, die Kraftomnibusse gingen mit -11,2 Prozent aus dem Zulassungsmonat. (ampnet/Sm)

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