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34-Jähriger soll Mann in Hamburg rund eine Woche in Kellerraum eingesperrt haben

  • AFP - 21. März 2019, 16:56 Uhr
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Blaulicht der Polizei
Bild: AFP

Ein 34-Jähriger soll in Hamburg einen Mann rund eine Woche lang in einen Kellerraum eingesperrt und dadurch um einen vierstelligen Geldbetrag erpresst haben. Zudem soll er sein Opfer auch noch gezwungen haben, eine Marihuanaplantage zu pflegen.

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Ein 34-Jähriger soll in Hamburg einen Mann rund eine Woche lang in einen Kellerraum eingesperrt und dadurch einen vierstelligen Geldbetrag von ihm erpresst haben. Zudem habe der am Mittwoch festgenommene Tatverdächtige sein 34 Jahre altes Opfer auch noch gezwungen, eine Marihuanaplantage in einer Wohnung zu pflegen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der mutmaßliche Täter wurde einem Haftrichter vorgeführt.

Aufschluss über die Hintergründe der Tat, die Einzelheiten der Erpressung und das Einsperren des Opfers in den Kellerraum sollen nun die weiteren Ermittlungen bringen. Die Polizei nahm Nachforschungen auf, nachdem sich die Eltern des Opfers bei den Beamten gemeldet hatten.

Der Tatverdächtige wurde demnach in einer von zwei Wohnungen festgenommen, die am Mittwoch im Zuge der Ermittlungen durchsucht wurden. Dabei soll es sich um die Wohnung mit dem Kellerraum handeln, in dem das Opfer festgehalten wurde. In der zweiten Wohnung entdeckten die Beamten die professionell betriebene Marihuanaplantage mit über 200 Pflanzen.

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