Brennpunkte

US-Gericht spricht "El Chapo" für schuldig

  • dts - 12. Februar 2019, 19:26 Uhr
Bild vergrößern: US-Gericht spricht El Chapo für schuldig
US-Flagge
dts

.

Anzeige

New York - Der ehemalige Chef des mexikanischen Sinaloa-Drogenkartells, Joaquín "El Chapo" Guzmán, ist am Dienstag von einer Jury am US-Bezirksgericht in New York in allen Anklagepunkten für schuldig gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft "El Chapo" vor, er habe mit Drogenschmuggel und anderen illegalen Geschäften Milliarden US-Dollar verdient.

Die Zeugenaussagen im Prozess gegen den ehemaligen Chef des Sinaloa-Kartells, der am 5. November 2018 begonnen hatte, dauerten fast drei Monate. "El Chapo" wurde im Januar 2016 festgenommen, nachdem er im Juli 2015 aus dem mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis Altiplano im Bundesstaat México durch einen Tunnel entflohen war. Am 19. Januar 2017 wurde er offiziell an die Vereinigten Staaten ausgeliefert.

Weitere Meldungen

Mexiko kritisiert Einschränkung des Asylrechts durch US-Regierung

Mexiko hat die Einschränkung des Asylrechts durch die US-Regierung kritisiert. Außenminister Marcelo Ebrard sagte am Montag, sein Land sei gegen Maßnahmen, die Asyl oder Schutz

Mehr
Bundesregierung: Über 200.000 Flüchtlinge und Migranten in Algerien

Berlin - Nach Angaben der Bundesregierung leben derzeit mehr als 200.000 Flüchtlinge und Migranten in Algerien, unter ihnen auch etwa 40.000 Menschen aus Syrien. Das geht aus

Mehr
Union-Politiker kritisieren Rackete-Aussagen

Berlin - Nach der Debatte über Klima-Flüchtlinge hat Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) die Forderungen von Kapitänin Carola Rackete zur Aufnahme weiterer afrikanischer

Mehr

Top Meldungen

Finanzministerium warnt vor Facebook-Währung

Berlin - Das Bundesfinanzministerium sieht die Einführung einer neuen digitalen Währung durch Facebook ("Libra") als mögliche Bedrohung für den Euro. "Gemeinsam mit der

Mehr
Mittelstandspräsident weist IWF-Kritik zurück

Berlin - Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat die Kritik des Internationalen Währungsfonds (IWF) am deutschen Mittelstand zurückgewiesen. Der IWF verkenne

Mehr
Telekom darf Angebot "StreamOn" in jetziger Form nicht weiter betreiben

Die Deutsche Telekom darf ihr Angebot "StreamOn" zum Streamen von Musik und Video in seiner jetzigen Form nicht weiter betreiben. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen

Mehr