Finanzen

Immobilien als Altervorsorge - empfehlenswert?

  • Redaktion - 5. Dezember 2018
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@ dimitrisvetsikas1969 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Für das Alter vorsorgen sollte jedermann. Da die Altersvorsorge allerdings jede Menge Spielraum für verheerende Fehler lässt, sollten Sie sich vorab ausreichend informieren. Wie steht es zum Beispiel um das Investment in Immobilien? Handelt es sich bei dieser Methode um eine geeignete Altersvorsorge? Dieser Frage werden wir im folgenden Artikel nachgehen.

Zahlreiche Möglichkeiten verunsichern Anleger

Gerade private Anleger sind sich unsicher, wie Sie Ihr Geld am besten anlegen sollen. Wer im Alter nicht nur auf sein Erspartes zurückgreifen möchte, sondern eher noch Gewinn machen will, der hat diverse Optionen. Neben den Klassikern, wie zum Beispiel dem Sparbuch, dem Tagesgeld oder dem Investment in eine Immobilie wird auch das Crowdinvesting als Altersvorsorge immer attraktiver. Bei dieser Anlageform schließen sich private Anleger zusammen, um gemeinsam eine große Summe in bestimmte Projekte oder Unternehmen zu investieren. Dass Sie sich bei dieser Vielzahl verschiedener Möglichkeiten nicht sicher sind, in was Sie am besten investieren sollten, ist verständlich. Immobilien könnten durchaus das Mittel der Wahl sein - wenn Sie einige Dinge beachten.

In Immobilien investieren - Risiken minimieren

Immobilien gelten als die Altersvorsorge schlechthin. Auf private Investoren wirken Sie vor allem deshalb so attraktiv, weil man direkt nach der Anschaffung bares Geld sparen kann. Wer im Eigenheim wohnt, der zahlt bekanntlich keine Miete. Allerdings sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass auch das Bewohnen der eigenen Immobilie mit laufenden, regelmäßigen und unregelmäßigen Kosten verbunden ist. Wer hier am falschen Ende spart, der zahlt am Ende mehr oder tappt womöglich in eine große Schuldenfalle. Aus diesem Grund ist es wichtig, bereits vor dem Kauf gewisse Rücklagen zu bilden, welche im Ernstfall in Arbeiten zur Instandhaltung, Renovierung oder Sanierung investiert werden können. Zudem sollten Sie unbedingt einen seriösen Gutachter zur Besichtigung mitnehmen. Dieser muss die Bausubstanz ebenso wie den Baugrund genauestens inspizieren. So können Sie sich zumindest gegen grobe Baumängel absichern, welche Laien nicht auf Anhieb erkennen. Gerade im Alter wäre es fatal, in einem abbruchreifen Haus leben zu müssen.

Sparen zahlt sich hier nicht aus

Sofern Sie nicht genügend Geld in die Anschaffung einer Immobilie investieren möchten oder können, sollten Sie von einem Kauf Abstand nehmen. Wer auf vermeintliche Schnäppchen hereinfällt, der erfährt im Ernstfall erst Jahre oder Jahrzehnte später von seinem Fehler. Nämlich dann, wenn sich das Haus oder die Wohnung einfach nicht verkaufen lassen will. Wer eine Immobilie in unbeliebter Lage oder mit einer veralteten Ausstattung erwirbt, der ist ebenso auf dem Holzweg wie der Eigentümer einer schlecht geschnittenen Wohnung. Erst wenn die Immobilie nach Jahren verkauft werden muss und sich keine geeigneten Interessenten finden, dann stellt sich heraus, dass es sich um eine Fehlinvestition gehandelt hat. Gleiches gilt für die Vermietung. Sofern Mieter nicht bereit sind, eine hohe Miete zu zahlen, laufende Kosten aber trotzdem anfallen, dann wird das Geschäft mit der Immobilie schnell zum Verlustgeschäft.

Standort und Co genauestens analysieren

Um eine professionelle Beratung und intensive Recherche im Voraus kommen Sie nicht herum, wenn Sie in Immobilien zur Altersvorsorge investieren möchten. Es genügt nicht, lediglich aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Viel mehr sollten Sie versuchen, eine Prognose im Hinblick auf den Werterhalt oder die Wertsteigerung zu treffen. Hierbei spielen vor allem der Standort, die jüngsten Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt und der Zustand der Immobilie eine Rolle. Wenn Sie sich derartige Prognosen selbst nicht zutrauen, sollten Sie sich an einen Fachmann wenden. Besichtigen Sie Immobilien außerdem niemals alleine.

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