Finanzen

Grundsteuer könnte in Großstädten um 22 Prozent steigen

  • dts - 5. Dezember 2018
Bild vergrößern: Grundsteuer könnte in Großstädten um 22 Prozent steigen
Dächer von Berlin-Kreuzberg
dts

.

Anzeige

Berlin - Mit der Reform von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) würde die Grundsteuer in den größten Städten im Schnitt um 22,1 Prozent steigen. Das zeigen interne Unterlagen des Finanzministeriums, die "Bild" (Mittwochausgabe) vorliegen.

Besonders teuer würde es im Schnitt für Eigentümer und Mieter in Berlin. Sollte dort der sogenannte Hebesatz, den die Kommune festlegt, nicht sinken, würde Berlin künftig 63,7 Prozent mehr Grundsteuern einnehmen als bisher. In Sachsen und Bayern würden die Steuern im Schnitt um 24,8 bzw. 20,9 Prozent steigen. Gewinner der Scholz-Reform wären Eigentümer und Mieter in Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern.

Besonders stark würden die Steuern im Schnitt in Niedersachsen sinken, dort müssten die Kommunen auf 29,1 Prozent ihrer Grundsteuer-Einnahmen verzichten. Im Saarland wäre es ein Minus von 23,5 Prozent, in Rheinland-Pfalz 22,2 Prozent.

Die News Grundsteuer könnte in Großstädten um 22 Prozent steigen wurde von dts am 05.12.2018 in der Kategorie Finanzen mit den Stichwörtern Politik, Deutschland, Immobilien, Steuern abgelegt.

Weitere Meldungen

Scholz verstärkt Kampf gegen Geldwäsche und Steuertricks

Berlin - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will stärker gegen Geldwäsche und Steuertricks vorgehen. Dazu soll das seit 2017 bestehende Transparenzregister, in dem die wahren

Mehr
Zahl der Bankautomaten in Deutschland sinkt weiter

Frankfurt/Main - Die Zahl der Geldautomaten in Deutschland geht langsam, aber unaufhörlich zurück. 2018 nahm die Zahl der Geldautomaten das dritte Jahr in Folge ab, zeigt eine

Mehr
Steuereinnahmen im April um 2,6 Prozent gestiegen

Berlin - Die Steuereinnahmen ohne Gemeindesteuern in Deutschland sind im April 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Monatsbericht des

Mehr

Top Meldungen

Eisenbahn-Gewerkschaft fordert neue Prioritäten in Verkehrspolitik

Hunderte Bahn-Beschäftigte haben in Berlin für mehr Geld für die Schiene demonstriert. "Die Prioritäten in der Verkehrspolitik müssen neu gesetzt werden", forderte der Vorsitzende

Mehr
IG Metall und Segula einigen sich auf Tarifvertrag für Ex-Opel-Mitarbeiter

Der Opel-Partner Segula und die IG Metall haben sich auf einen Tarifvertrag verständigt. Die Beschäftigten bekommen einen Haustarif auf "Niveau der Flächentarifverträge", wie

Mehr
Bahn prüft Börsengang von Arriva

Berlin - Die Deutsche Bahn prüft neben dem Komplettverkauf von Arriva nun gleichwertig auch den Börsengang des britischen Tochterunternehmens mit seinen rund 53.000 Mitarbeitern.

Mehr