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BMW: Ein "M" für die ganz große Bühne

  • Ralf Loweg - 16. Juni 2021, 12:59 Uhr
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mid Groß-Gerau - Willkommen auf der großen Bühne: BMW kehrt 2023 mit einem eigens entwickelten Prototyp auf die Rennstrecke zurück. BMW

BMW hat nicht nur bei Serienautos einen klangvollen Namen. Auch auf der Rennstrecke sind die Fahrzeuge der Münchner weltweit erfolgreich. Doch auf der großen Bühne der Prototypen war es zuletzt sehr ruhig geworden. Das soll sich bald ändern.


BMW hat nicht nur bei Serienautos einen klangvollen Namen. Auch auf der Rennstrecke sind die Fahrzeuge der Münchner weltweit erfolgreich. Doch auf der großen Bühne der Prototypen war es zuletzt sehr ruhig geworden. Das soll sich bald ändern.

Denn BMW M Motorsport kehrt in den internationalen Prototypen-Rennsport zurück. Dafür wird ein Fahrzeug für den Einsatz in der nordamerikanischen IMSA-Serie entwickelt wird. Damit will BMW M Motorsport ab der Saison 2023 um Gesamtsiege kämpfen, so die vollmundige Ankündigung. Vor allem die Klassiker in Daytona, Sebring oder Road Atlanta haben sich die Münchner im Kalender dick angestrichen.

"BMW M Motorsport ist zurück auf der großen Bühne", sagt Markus Flasch, Geschäftsführer BMW M GmbH. "Mit dem Einstieg in die LMDh-Klasse schaffen wir die Voraussetzungen, um ab 2023 bei den legendärsten Langstreckenrennen der Welt wieder um den Gesamtsieg zu fahren."

Bei BMW m Motorsport herrsche Aufbruchsstimmung, so Markus Flasch. BMW hat eine erfolgreiche Historie im Prototypen-Rennsport, unvergessen ist der Triumph in Le Mans 1999. "Diese Geschichte in einem modernen Prototyp mit M Power wieder aufleben zu lassen, wird die Fans begeistern", sagt der Geschäftsführer BMW M.

Das LMDh-Konzept soll maximale Kostenkontrolle garantieren und eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bieten, vor allem natürlich im Rahmen der IMSA-Serie in Nordamerika, einem Markt, der für BMW M enorm wichtig ist. "Jeder bei uns brennt darauf, mit einer kompakten und hocheffizienten Mannschaftsaufstellung in der LMDh-Kategorie anzugreifen", betont Markus Flasch.

LMDh-Rennwagen verfügen per Reglement über einen Verbrennungs- sowie einen Elektromotor. Während jeder Hersteller seinen eigenen Verbrennungsmotor einsetzen kann, sind der Elektromotor und die Batterie sowie das Getriebe Einheitsbauteile, verraten die Ingenieure. Auch das Chassis wird von einem externen Partner gebaut, heißt es. Geplant ist ein Werks-Engagement mit zwei Fahrzeugen ab der IMSA-Saison 2023.

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